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Momentaufnahmen aus den Bergen und Ländern dieser Welt

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Powder im Hinterhof

Samstag irgendwo in der Nähe von Innsbruck…

Video:

 

Bilder:

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Titelbild by S. Morettini

 

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Skitour Wetterkreuzkogel 2.591m, Kühtai- Sellrainer Berge

Gestern eine recht einfache Skitour auf den Wetterkreuzkogel im Wörgetal gemacht. Die Lawineabgänge der vergangenen Tage zeigten die gespannte Situation. Gleitschnee und Schneebrettlawinen waren auf verschiedensten, meist sehr steilen Hängen aller Expostionen zu sehen. Eine ausführliche Beschrebung liefert der Blog des Lawinenwarndienstes Tirol: https://lawinenwarndienst.blogspot.co.at/2018/01/ruckblick-auf-ereignisreiche-tage-bei.html

Der Schnee ist mittlerweile, je nach Höhenlage auch sehr unterschiedlich ausegprägt. In den unteren Lagen durch Regeneinfluss mit teilweise tragfähigem Harschdeckel. In den oberen Lagen starke Windverfrachtungen und somit oft gepresster Pulver der sich gestern jedoch gut fahren lies.

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Morgenstimmung im Kühtai

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ein strahelnd blauer Tag heute

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Lawine unterhalb des wessteigen Anstiegs zum Pirchkogel

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Wörgetal, rechts der Wetterkreuzkogel

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einsame Spur

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zwei Tourengeher im Aufsteig

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der Gipfelhang war ziemlich eingeblasen

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Wetterkreuz

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Blickrichtung Oberland, Nebel im Tal

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Blickrichtung Kühtai

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mittlerer Teil der Anfahrt

Skitour Naviser Kreuzjöchl 2.536m, Almenrunde

Heuer mein 2. mal auf dieser Tour und doch fasziniert mich das Navistal immer wieder aufs Neue. Kaum einen halbe Stunde von Innsbruck entfernt entfaltet sich eine unberührte Gebirgslandschaft. Wenn dann noch strahlender Sonnenschein und ein Zuckerguss aus frischem Pulver dazukommen steht dem Glück auf zwei Brettern nichts mehr im Weg. Heute zum ersten Mal mit neuem Tourenski dem Völkl VTA 98 unterwegs.

Verwunderlich ist nur wo ein paar Zeitgenossen bei dieser Lawinewarnsutfe (3, am oberen Ende der Skala) Ihr Glück heraus forden. Villeicht sollte es aber auch nur ein Statement sein den Gipfelhang auf der vollen Länge südseitig abzuschneiden.

Auf jeden Fall lässt sich das Naviserkreuzjöchel von mehreren Seiten begehen und befahren und die Abfahrt Richtung Klammalm ist sicher nicht die schirchste. Das schön kuppierte Gelände ist bei Neuschnee perfekt und auch relativ Lawinensicher.

Lediglich der Weg Richtung Peeralm zieht sich etwas am Ende. Dafür gabs dort ein erfrischendes Weizen und einen super Kaspressknödel.

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Stöcklalm

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tiefster Winter

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im Hintergrund Olperer und Fußstein

 

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Naviser Kreuzjöchl, 2.536m

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Abfahrt Richtung Klammalm

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schon einige Spuren aber immer noch genügend Platz

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Rückblick zum Gipfel

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Moon

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Sunset

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die neuen Latten

Skitour Grünsteinscharte, 2.272m vom Gasthof Arzkasten

Eine der klassischen Touren in den Mieminger Bergen. Neben dem Wank wohl auch eine der beliebtesten.

Ich hatte diese Tour schon lange im Sinn und eigentlich wundert es mich, dass es überhaupt so lange gedauert hat. Am Nachbarberg dem Wank bin ich ja schon unzählige male gestanden aber auf die Grünstein Scharte hatte ich es noch nie geschafft.

Gestern, am 26.12.2017 war es dann endlich soweit. Später Start um 10.45 vom Parpklatz Arzkasten neben dem Bachbett entlang in Richtung Lehnberghaus. Von dort gerade zurück in die Grünsteinscharte.

Der späte Start war beabsichtigt und ich spekulierte mit den warmen Temperaturen und der Sonneneinstrahlung auf Firn im Hochwinter. Leider ging ein leichter Föhn und so schaffte es die Sonne auch mit einer Abfahrt um 13.20 nicht ganz den Harschdeckel vollständing aufzuweichen. Der Schnee war trotzdem ganz gut zu fahren und die Aussicht top so vergebe ich 7 von 10 möglichen Punkten 🙂

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Grünsteinscharte im Hintergrund

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die Höllscharte mit Hölltörl, könnte man auch in Kombination mit der Grünsteinscharte machen

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gut gespurt und einiges los

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optimales Skigelände

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a bissl Dolomitefeeling

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die eigentliche Scharte und das Ende der Tour. Auf der anderen Seite kann man Richtung Tajakopf weiter fahren bzw. Richtung Skigebiet Ehrwald

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Skitour Vennspitze, 2.390m

Eine weihnachtliche Skitour, führte Birgit, Kathi, Stefano und mich  am 24.12.2017 auf die Vennspitze. Die etwas über 800hm vom Gasthof Steckholzer legt man in gemütlichem Anstieg zuerst im Wald und später im offenen Skigelände zurück.

Eine traumhafte Aussicht bot sich uns an diesem Weihnachtstag auf die umliegenden Bergketten wie die Stubaier und Tuxer Alpen.

Die Schneeverhältnisse konnten durchaus noch als sehr gut bezeichnet werden, wenngleich der Gipfelhang etwas vom Wind abgeblasen war.

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durch den Wald

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im freien Gelände mit dem Gipfel am linken Bildrand

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die Stubaier im Hintergrund

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Panorama mit den Stubaiern im Hintergrund

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Sun is shinning, weather is sweet…

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Gipfel mit Fußstein, Olperer und Schrammacher im Hintergrund

Fußstein

Fußstein

Schitour Sulzkogel 3.016m, Sellraintal (Kühtai)

Eine kleine feine Schitour welche auf einen aussichtsreichen Berg in den Sellrainer Bergen führt. Starten kann man direkt vom Drei-Seen Lift im Skigebiet Kühtai.

Dann hält man sich in Richtung der großen Staumauer welche man auf der linken Seite überwindet. Oberhalb des Stausees geht es weiter Richtung Talschluss bis sich der Weg verzweigt, rechst Richtung Sulzkogel und links auf die Finstertaler Scharte.

Heute etwas bewölkt, zwischendurch aber mit guter Sicht. Im Mittelteil fanden wir noch guten Pulver in den wir unsere Spuren ziehen konnten. Der Schlusshang war ziemlich harschig, bei einer späteren Abfahrt bei diesen Temperaturen hätte man eventuell Firn gehabt.

Aussi muass i und aufi auf’n Berg

Das haben sich heute sicher viele Tiroler gedacht und Glücke dem der die Zeit fand ein bisschen in die Berge zu gehen.

Die erste Schitour in diesem Jahr führte mich wieder mal auf den Wank. Auch letztes Jahr waren hier im Jänner super Bedingungen.

Die weisse Pracht verhüllte das Land und lies unter seinem Mantel die Probleme dieser Welt verschwinden.

Spass bei Seite, die Bedingungen waren gut. Oben schöner, fluffiger Pulver unten schon etwas zerfahren. Alles in allem Top wenn man daran denkt wie es noch letzte Woche auf den Bergen ausgesehen hat. Tolle Aussicht ins Inntal welches unter einer Wolkendecke eingehüllt war.

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Inntal

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Blick Richtung Imst

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a bissal zerpflügt

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ganz oben ist es einsam?

Bike & Hike Karwendel – Birkkarspitze 2.749m

Bike, Hike und Kamerastreik…

diese lange Runde im Karwendel fordert einiges an Kondition wenn man Sie an einem Tag machen will, bietet jedoch grossartige Landschaft in unberührter Natur.

Tourdaten:

  • etwa 800 hm mit dem Rad von Scharnitz zum Karwendelhaus
  • vom Karwendelhaus noch 1.000 hm zum Gipfel
  • insgesamt ca. 33km und 1.800hm
  • Zeitbedarf: 7 bis 8 Stunden

Alternative:

  • Tour auf 2 Tage aufteilen mit Übernachtung im Karwendelhaus
  • es gibt auch Anstiege vom Hinterautal und Johannistal
  • mit etwas mehr Zeitaufwand kann man über die Ödkarspitzen auf die Birkkarspitze und schliesslich den Normalweg wieder absteigen, dann ergibt sich eine schöne Runde

Beachten:

  • Schneefelder in der Nordflanke können etwas unangenehm werden, besonders beim Abstieg. Man hat dann nämlich eine lange Rutschpartie vor sich die unangenehm enden kann.
  • Biwakhütte kurz vor dem Gipfel
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Blick auf das Karwendeltal

 

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die Ödkarspitzen

 

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schöner Laubwald

 

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oberhalb des Karwendelhauses beginnt ein steinernes Meer

 

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Blick auf das Karwendeltal

 

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die Einsattelung kurz vor dem Gipfel mit der Biwakhütte

 

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endlich das Gipfelkreuz

 

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Blick Richtung Osten

 

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super Aussicht

 

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Karwendelbach

Glanderspitze 2.512m von Griest

Heute fuhren David, Birgit, Stefano und ich Richtung Oberland. Die Entscheidung für diese Tour viel erst im Auto. Ich hatte am Vorabend noch ein wenig recherchiert und bin dann zufällig auf diesen schönen Anstieg gekommen.

Los geht’s von Griest, oberhalb von Zams über breite Wiesenhänge, die mit vielen Lärchen durchsetzt sind. Der Aufstieg relativ einfach und das Gelände lawinensicher was auch ein Kriterium war. Immerhin war die Warnstufe immer noch 3. Nach ca. 1.000 hm erreicht man einen Rücken auf welchen es dann Richtung Osten zum Gipfel geht. Wunderschöne Ausblicke in die umliegenden Täler. Im Hintergrund erkennt man auch die Bergstation der Venet Bahnen.

Der Gipfelgrat war ziemlich abgeblasen aber man konnte mit den Schi trotzdem leicht bis zum Gipfle kommen. Etwas problematischer war die Abfahrt bis zum Rücken und der ein oder andere Stein hat sich dann auch in meinem Belag verewigt.

Ab dem Rücken aber super Pulver bis zum Auto und ein fein kuppiertes Gelände.

Alles in allem ein strahlend blauer Tag und eine super Schitour!

Versuch Pfoner Kreuzjöchl und Patscher Alm

Aufgrund mangelnder Sicht musste ich ca. 200hm unterm dem Kreuzjöchl umdrehen. Ich war heute auch der einzige der unterwegs war und bin die Tour noch nie gegangen. Deswegen war es auch mit der Orientierung nicht ganz leicht.
Da es zu Mittag doch noch sonnig wurde bin ich noch schnell auf die Patscher Alm und hab die Sonne und ein Weizen genossen. Alles zusammen waren es auch fast 1.700 hm.