Impressionen Dolomiten

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Lastoni di Formin
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Cortina d‘ Ampezzo by Night
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Passo Giau
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Blickrichtung Sella
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Paaso Giau
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Croda del Lago
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Hohe Munde 2.662m Überschreitung West-Ost

Eine super Tour die vom Parkplatz Strasserbghaus über die niedere Munde zuerst zum Ostgipfel (2.662m) und schliesslich zum Westgipfel (2.592m) führt.

Der Abstieg erfolgt dann zur Rauthütte und von dort weiter zur Buchener Höhe wo das Auto geparkt ist.

Der Weg vom Ost- zum Westgipfel führt über einen Seil versicherten, recht steilen Steig zuerst hinab und dann wieder aufwärts.

Gesamt Gehzeit etwa 7 Stunden und ca. 1.700 hm im Auf- und Abstieg. Der Abstieg zur Rauthütte ist etwas zermürbernd, da sehr steil und steinig. Stöcke sind hier ratsam.

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Inntal und Gaistal
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GPS Track in Google Earth
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Ostgipfel
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Wolkenmeer
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Blickrichtung Gipfel von der niederen Munde
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Blick aufs Wetterstein
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schöner Übergang
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der lange Rücken zum Westgipfel

Vom Platzenhöf zur Achselkopfhütte 1.645m

Aufgrund der südseitgen Ausrichtung und des momentan noch nicht vorhandenen Schnees eine nette kleine Tour mit wunderbaren Ausblicken in das Inntal. Auch als Ausweichsziel für die Höttinger Alm gut falls einem dort zu viel los sein sollte.

Wenn man mit dem Auto anreist kann man vor dem Planötzenhof parken. Von hier aus geht man Richtung Höttinger Bild und zweigt am Platz vor der Kapelle links in den Wald ab (Wegweiser Achselkopf).

Von nun an geht es fast immer steil, ohne viele Höhenmeter zu verlieren bergauf. Immer wieder eröffnen sich Blicke in das obere- sowie untere Inntal. Am Schluss heisst’s nochmals gehörig ansteigen weil der Weg nochmals aufsteilt.

Oben angekommen erreicht man über eine schöne Hochebene die unbewirtschaftete Achselkopfhütte.

Für alle die noch nicht genug haben kann man von hier noch weiter zum Brandjochkreuz gehen oder auch zur Höttingeralm oder Aspachhütte, dann hat man eine ausgiebige Runde.

Gehzeit: ca. 1,5h bis zur Hütte, ca. 900 hm

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Über Arzler Alm, Rumer Alm, Vintlalm zur Pfeishütte

Als Innsbrucker hat man ja die Berge vor der Haustür und muss nicht immer weit fahren. Besonders an so schönen Spätsommertagen wie dieser einer war bietet sich ein Abstecher in die wilde Welt des Karwendels an.

Tour:

Mit Auto, Bus, Hungerburgbahn oder für die ganz sportlichen auch mit dem Drahtesel zur Hungerburg.

Von dort über Waldwege Richtung Arzler Alm und weiter zur Rumer Alm. Dort lässt sich schon einmal perfekt die erste Pause mit Aussicht auf Innsbruck genießen.

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nach der Vintlalm

Von der Rumer Alm ostwärts dem Weg folgen und über einen angenehmen Steig im Wald in Richtung Vintlalm. Vor der Vintalm sieht man schon die Beschilderung zur Pfeishütte bzw. Rumerspitz und folgt dieser auf schmalem Weg durch Latschenfelder bis zum Kreuzjöchl.

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Wanderer am Weg zur Rumerspitz

Am Weg von der Vintalm zum Kreuzjöchl ändert sich der Charakter der Landschaft plötzlich. Der Wald macht den Latschen Platz und die Grüntöne verfärben sich ins gräuliche. Man hat Schotter unter den Füssen und spitze Felszacken vor Augen. Da und dort erspäht man auch die ein oder andere Gams.

Am Kreuzjöchl stehend hat man auf der einen Seite das dicht besiedelte Inntal mit der Alpenhauptstadt Innsbruck vor sich und zur anderen Seite die karge Felslandschaft des Karwendels. Absteigend nähert man sich langsam der Pfeishütte wo schon die wohlverdienten Knödel warten. Die Hütte liegt wunderschön und einsam zugleich in einer Senke hinter der Rumerspitz. Erreichbar mit dem Mountainbike auch von Scharnitz.

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Am Übergang ins Karwendel
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Pfeishütte

Wir beschlossen über den Götheweg weiter Richtung Hafelekar auzusteigen um noch die schöne Aussicht ins Karwendel länger geniesen zu können. Von dort lässt es sich dann bequem mit der Bahn wieder Richtung Hungerburg fahren.

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am Götheweg kurz vor dem Hafelekar

Alternativ kann man natürlich auch die Arzler Scharte abrutschen und zu Fuss zurück zur Hungerburg gelangen.

Wer noch einen Gipfel mitnehmen möchte kann vom Kreuzjöchl eine tolle Ost – West Überschreitung der Rumerspitz machen. Ca. 3h Mehraufwand, allerdings muss man dann auch auf die Knödel verzichten 😉

Daten:

ca. 13,5 km, ca. 6-7 Stunden, 1.800 hm im Aufstieg und ca. 450 hm im Abstieg

Streckenverlauf:

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Bike & Hike Karwendel – Birkkarspitze 2.749m

Bike, Hike und Kamerastreik…

diese lange Runde im Karwendel fordert einiges an Kondition wenn man Sie an einem Tag machen will, bietet jedoch grossartige Landschaft in unberührter Natur.

Tourdaten:

  • etwa 800 hm mit dem Rad von Scharnitz zum Karwendelhaus
  • vom Karwendelhaus noch 1.000 hm zum Gipfel
  • insgesamt ca. 33km und 1.800hm
  • Zeitbedarf: 7 bis 8 Stunden

Alternative:

  • Tour auf 2 Tage aufteilen mit Übernachtung im Karwendelhaus
  • es gibt auch Anstiege vom Hinterautal und Johannistal
  • mit etwas mehr Zeitaufwand kann man über die Ödkarspitzen auf die Birkkarspitze und schliesslich den Normalweg wieder absteigen, dann ergibt sich eine schöne Runde

Beachten:

  • Schneefelder in der Nordflanke können etwas unangenehm werden, besonders beim Abstieg. Man hat dann nämlich eine lange Rutschpartie vor sich die unangenehm enden kann.
  • Biwakhütte kurz vor dem Gipfel
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Blick auf das Karwendeltal

 

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die Ödkarspitzen

 

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schöner Laubwald

 

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oberhalb des Karwendelhauses beginnt ein steinernes Meer

 

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Blick auf das Karwendeltal

 

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die Einsattelung kurz vor dem Gipfel mit der Biwakhütte

 

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endlich das Gipfelkreuz

 

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Blick Richtung Osten

 

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super Aussicht

 

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Karwendelbach

Montenegro-Prokletije Massiv-Karanfil Mountains

Vom wunderschönen Grebaje Tal, welches sich im äussersten Südöstlichen Zipfel Montenegros, an der Grenze zu Albanien erstreckt hat man einen wunderbaren Ausgangspunkt für diverse Touren ins Prokletije Massiv.
1. Tour  

Grebaje Tal. Aussichtstour zum Valušnica (1.879m), Popadija-Talijanka (2.057m)

Eine schöne Rundtour mit grossartigen Ausblicken zum Prokletije Gebirge. Beim Nationalpark Zollhäuschen links hinauf zur Serbischen Alpenvereinshütte und auf gut ausgeschildertem Weg durch schattigen Laubwald zu einer saftigen Wiese.

Hier kann man entweder zuerst links Richtung Valušnica gehen, oder man zweigt rechts Richtung Popadija ab und kommt dann über die Bergrücken zum Valušnica.

Man geht hier auf der albanisch – montenegrinischen Grenze und hat Tiefblicke in verschiedene Täler.

Gehzeit: ca. 6 Stunden, etwa 1.100 Höhenmeter







2. Tour

Grebaje Valley
– Sjeverni Vrh – Juzni Vrh höchster Gipfel 2.490m 

Die Tour führt im Grebaje Tal auf der linken Seite kurz vor Talschluss steil auf die Karanfil Gipfel.

Man geht nach den letzten Häusern immer weiter Richtung Talschluss bis links ein Weg abzweigt.

Am Hauptweg befindet sich auch ein grosser Fels auf dessen Rückseite Karanfil steht mit Pfeil nach rechts.

Sieht man aber wie gesagt nur wenn man von der anderen Richtung kommt.

Die ersten paar hundert Höhenmeter geht es auf gut markierten Steig in steilen Serpentinen höher bis man ein Geröllkar erreicht.

Dort an der linken Seite des Kars weiter bis zu dessen Ende und auf dem Gras bewachsenen Steilstück hinauf bis zu einer kleinen Scharte. Jetzt ist man auf der Rückseite des Berges und blickt Richtung Albanien.

Man sieht von hier auch den höchsten Berg des Prokletije Massivs, den 2.694m hohen Maja e Jezerce der auf albanischer Seite steht.

Eine kurze Seilversicherte Stelle folgt, bevor es links weiter über steiles, felsdurchsetztes Gras Richtung Gipfel geht.

Fallen sollte man hier nicht, links geht es ca. 2.000m steil ins Tal hinunter. Auch bei Regen ist dieser Teil durch das Gras rutschige Gras heikel..

Markierungen sind vorhanden ein Gespür für Wegfindung hilft jedoch ungemein.

Der erste Gipfel den man erreicht ist der 2.460m hohe Sjeverni Vrh.

Die Mühen werden mit einer wunderbaren Panoramaaussicht belohnt. Montenegro und Albanien reichen sich die Hände und die Grenze ist nur mehr ein gedachter Strich.

Folgt man dem ausgestzten Grat weiter erreicht man noch den um 30 m höheren Veliki Vrh und schließlich den wieder niedrigeren Juzni Vrh.

Trittsicherheit und ein Auge für lose Steine sind für den Grat die Vorraussetzung.

Eine anspruchsvolle, einsame Tour die durch die archaische und wilde Berglandschaft auf einige der höchsten Prokletije Gipfel führt.

Gehzeit:

8 – 10 Stunden, etwa 1.800 Höhenmeter, zum Ende hin ausgesetzt, Trittsicherheit erforderlich