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Momentaufnahmen aus den Bergen und Ländern dieser Welt

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Brandjoch Südgrat – Hohe Warte Südgrat

Es ist von der Jahreszeit her zwar nicht mehr ganz passend aber ich möchte diese zwei Grate welche ich heuer im Sommer bzw. Herbst gemacht habe trotzdem noch in meinem Touren Blog festhalten.

Den Brandjoch Südgrat kennen wahrscheinlich die meisten die in Innsbruck und Umgebung wohnen. Er ist eigentlich schon fast ein Klassiker und bietet ein kleines alpines Abenteuer in unmittelbarer Nähe zur Urbanität der Landeshauptstadt Innsbruck.

Der Südgrat der Hohen Warte ist weniger bekannt und frequentiert was wahrscheinlich an dem etwas „rustikalerem“ Gestein liegt. Wer mit Karwendelbruch kein Problem hat und ausgesetzte Grate mag wird auch den Hohe Warte Südgrat mögen. Auf die leichte Schulter sollte man den Anstieg trotzdem nicht nehmen da eine Umkehr nur schwer möglich ist. Auch wenn bereits etwas Schnee am Grat liegt, wie im Herbst oft möglich, sollte man sehr vorsichtig vorgehen.

Aussicht von der Hohen Warte
Blick zurück auf den Grat
Hohe Warte Gipfelkreuz
Karwendel Kalk
Gedenksteim mit dem Hohe Warte Südgrat im Hintergrund in Bildmitte

BRANDJOCH SÜDGRAT:

die Höttinger Alm mit dem Brandjoch Südgrat im Hintergrund. Die Tour lässt sich gut als Bike und Hike von der Stadt aus unternehmen. Man fährt mit dem Rad bis zur Höttinger Alm, steigt dann noch etwas Richtung Frau Hitt Sattel auf und quert dann unterhalb des Brandjochs Richtung Achselboden. Von dort dann zum Brandjoch Kreuz und weiter über den Südgrat auf das hintere Brandjoch.

Klettern im Val Pennavaire bei Albenga (Oltre Finale)

Das Val Pennavaire ist ein ursprüngliches Tal welches sich hinter dem Ort Albenga an der ligurischen Küste erstreckt und sich bis in den Piemont zieht. Das Tal mit seinen Steinhäusern hat mich stark an die spanischen Dörfer, wie zum Beispiel Margalef erinnert. Der wilde Charme der bewachsenen Hänge und die wenige Infrastruktur lassen es zu, dass man sich ohne Ablenkungen voll dem Klettern widmen kann. Wer doch mal etwas anderes außer Fels sehen will sollte in die nette Kletterbar in Cisano sul Neva begeben.

Zum übernachten gibt es einige kleine Ortschaften wie Castelbianco (http://www.casadeinonni.it/giare.php), dafür umso mehr Felsen welche jedes Kletterherz höher schlagen lassen.

Gebiete:

Terminal:

eine tolle Wand die man rechterhand (Südseitig) beim hereinfahren ins Tal sieht. Kurzer Zustieg und lange Sinterrouten lassen Freude aufkommen.

Erboisteria

Genau gegenüber vom Terminal (Nordseite). Eine gigantische Welle aus Fels welche sich hier auf tut und welche jeder Kletterer wohl gerne reiten möchte. In der Hauptwand fängt es ab 6c an und geht bis 9a. Viele Routen im 7ten und 8ten Franzosengrad. Auch die Aufwärmroute Ignazia 6c+ im Hauptsektor ist super.

Links und rechts davon gibt es auch einige leichtere Routen.

Cineplexx

Gleicher Zugang wie zu Erboisteria nur geht es hier noch 20 Minuten weiter. Auch eine große Wand mit vielen Routen. Ganz besonder gut hat mir hier die Route 21 Gramm im rechten Bereich gefallen.

Links gibt es auch leichtere Routen.

Euskal / Coloseum

Zwei Sektoren in unmittelaberer Nähe. Euskal bietet lange Ausdauerouten mit vielen Seitgriffen. Im Sektor Coloseum gibt es viele boulderlastige Linien.