Mexico XIII – Klettern – Jilopetec -Chonta

Noch drei weitere Klettergebiete in Mexico. Das erste befindet sich im Bundestaat Mexiko, etwa 2 Stunden von Mexico CIty. Die anderen beiden im Bundestaat Guerrero, nahe der Stadt Taxco.

 

Jilopetec: (peñas de dexcani alto)

DAS Konglomerat Klettergebiet Mexikos. Bekannt vom Petzl Roc Trip 2010.

Geklettert wird an Konglomerat Felsen welche eine tolle Struktur aufweisen, viele große und kleine „Kartoffeln“ ragen aus dem Fels auf denen man gut stehen kann. Es gibt aber auch immer wieder große Löcher. Deshalb sehr abwechslungsreich und spannend.

  • 120 Routen von 5c – 8c+. Für jede Könner Stufe gibt es etwas. Bequem zu erreichen. Praktisch kein Zustieg.
  • Highlight ist sicher der riesige eiförmige Monolith. Dort findet man die schwersten Routen. An der linken Seite Ausdauerhämmer mit bis zu 40 m Länge.
  • Gebiet liegt auf ca. 700m Höhe in einem schönen Eichenwald
  • Camping vor Ort möglich, es gibt auch kleine Hütten. unter der Woche leer am Wochenende viele Einheimische Kletterer
  • günstige Hotels in Jilopetec, mit dem Auto ca. 15 min. z.Bsp. Xilonen Palace für 500 Peso die Nacht. Grosse, gut ausgestattete Zimmer
  • Essen in Jilpotec: Ke Taco, super Tacos und Bier vom Fass zu günstigen Preisen Ke – Taco
  • In der Nähe: Ausgrabungsstätte Tula mit riesigen Statuen. ca. halbe Stunde mit dem Auto

 

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toller Fels

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in einer 7a, Sektor el Circo
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Kletterrn am Mond?
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das Ei
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Ke Taco
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Tula

Chontacoatlan:

  • gigantische Höhle die mit hunderten Sintern übersät ist. Man glaubt sich in einem riesigen Haifischmaul zu befinden. Auch der Fels ist scharf, deshalb auf Seilreibung aufpassen. Expressen verlängern.
  • 75 Routen von 6b – 8c. Schwerpunkt im Bereich 7a – 8a.
  • etwas schwierig zu erreichen. von der Ranch von Don Procopio, ca. 45 Minuten Zustieg. Wenn man nur für einen Tag kommt etwas aufwendig. Man kann dort auch Esel mieten wenn man mehr Material transportieren muss bzw. länger bleiben möchte.
  • campen am Eingang oder in der Höhle möglich.
  • im März bereits sehr heiß und schwül. Optimale Jahreszeit ist der Winter da nur auf ca. 1.300m gelegen. Schatten von 11.00 bis ca 16.00. Im inneren der Höhle länger
  • Wenn man kein Zelt hat gibt es in Taxco unzählige Übernachtungsmöglichkeiten. Die Stadt ist sehr schön, allerdings auch 30 Minuten mit dem Auto zum Parkplatz von Don Procopio.
  • Hier der Link zu Google Maps wo sich die Abzweigung zu Don Procopios Ranch befindet. Don Procopio

 

Dos Bocas (Grutas de Cacahuamilpa)

  • es handelt sich hier um ein weiteres Klettergebiet in Guerrero ca. 40 Minuten von Taxco entfernt
  • um das Klettergebiet zu erreichen muss man zu den Höhlen von Cacahuamilpa. ermäßigtes Ticket für Kletterer. ca. 40 Peso
  • Die Routen befinden sich am Ausgang von zwei unterirdischen Flüssen .
  • Überhängende Kletterei an Kalkgestein
  • Bohrhacken leider nicht immer ideal gesetzt
  • 20 – 40 Routen. von 6c+ bis 8 ??
  • die Höhlen und die Umgebung sind sehr beindruckend auch wenn man nicht klettert

 

 

 

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Mexico XII – Klettern in Oaxaca

In Oaxaca kann man neben Essen, Mezcal trinken und Surfen auch noch klettern. Man sollte nur die richtige Reihenfolge einhalten 😉

Die Klettergebiete zählen von Ihrer Größe und Schönheit vielleicht nicht zu den Highlights in Mexiko ein paar Stunden in der Vertikalen lassen sich aber trotzdem hier verbringen.  Ich beschreibe hier drei Gebiete die sich in der Nähe der Stadt Oaxaca befinden.

  • San Sebastian Tutla:

Das am einfachsten zu erreichende Gebiet, welches direkt am Rande der Stadt liegt. Es handelt sich um einen Monolithen der an die 40 Meter hoch und 150 m lang ist. Geklettert wird an rötliches Rhyolit Gestein welches an Sandstein erinnert und stellenweise etwas brüchig ist.

Insgesamt 67 Routen, mit Bohrhacken abgesichert.

Leistenkletterei und Löcher, manchmal überhängend

  • La Meca:

Gleich neben dem vorigen Gebiet gelegen. Von Oaxaca in ca. 15 Minuten per Auto erreichbar.

Schöne überhängende Wand die rötlich bis grau eingefärbt ist. Ebenfalls Rhyolit Gestein, welches viele Ecken und Kanten aufweist. Deshalb sehr anstrengend für Finger und Sehnen. Ca. 20 Routen. In der Mitte der Wand die schwrsten, links und rechts davon leichter.

Grade: 6a – 8b

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scharfe Löcher
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Felsstruktur
  • Yagul:

Ca. eine halbe Stunde von Oaxaca entfernt, nahe der Ausgrabungstätte Mitla. Schöner Fels in eindrucksvoller Landschaft.

Ca. 15 Routen von 6a – 8a.  Im zentralen überhängenden Bereich startet man an einem tollen bienenwabenartigen Fels. Die Routen hier sind zwischen 7c und 8a und erfordern Ausdauer und Kraft. Es gibst aber auch einige leichtere Routen etwas weiter rechts. Vorwiegend klettert man an Löchern und Leisten.

Der Fels ist fingerschonender als in la Meca.

Beste Route: Asquerosa Felicidad (unten Waben oben Rissverschneidung)

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Wabenfels
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Route „Asquerosa Felicidad“
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die Wand von der Seite

Mexico XI – Oaxaca

Oaxaca ist wohl einer der buntesten und facettenreichsten Bundesstaaten Mexikos. Es gibt hier eine große Indigene Bevölkerung und viele verschiedene Ethnien. Das merkt man am besten auf einem Streifzug durch den Markt, wenn man die in Ihre bunte Tracht gehüllten Marktfrauen sieht und die Unmenge an Lebensmittel die hier feilgeboten werden.

Eine Spezialität sind „Chapulines“ getrocknete Heuschrecken und natürlich Mezcal, der Agavenschnaps der  im ganzen Staat gebrannt  wird. Mezcal wird im Gegensatz zu Tequila nicht nur aus einer Agavaensorte gewonnen, sondern aus bis zu 25 verschiedenen Arten, weswegen er auch ein viel breiteres Spektrum an Aromen hat als Tequila. Man verwendet dafür das „Herz“ der Agave welches noch von den extrem spitzen Blättern befreit werden muss. Geerntet wird die Agave nach 10-12 Jahren. Ein guter Mezcal, so heisst es, sollte übrigens mindestens 45° Alkohol aufweisen.  Für uns definitiv der bessere Tequila.

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Marktfrauen mit gerösteten Heuschrecken am Markt von Oaxaca

 

 

Auch landschaftlich hat Oaxca viel Abwechslung zu bieten. Die gleichnamige Hauptstadt welche auf 1.550m liegt ist umgeben von sanften Bergketten die bis zu 3.500m hoch werden. Ideal zum Trekking. Durchdringt man dieses Meer aus Bergen und schlängelt sich auf und ab entlang der kleinen Strassen welche Richtung Süden führen kommt man nach einer kurvenreichen Reise an die Pazifikküste. Kilometerlange Sandstrände und kräuselnde Wellen erwarten einen.

Von Puerto Escondido nach Mazunte und schließlich Huatulco führte uns unsere Reise.

Wobei Mazunte eher das Aussteigerparadies ist und Huatulco auf die Pauschaltouristen abzielt und viele große Bettenburgen hat. Wenn man sich davon nicht abschrecken lässt und ein bisschen in der Umgebung stöbert findet man aber noch tolle, einsame Sandstrände wie zum Beispiel die Barra de Santa Cruz. Ein Traumstrand an dem man auch perfekt surfen kann.

Mexiko X – Puebla

Von 0 auf La Malinche

Diese Woche legten wir einen rasanten Aufstieg hin. Am Dienstag noch in Huatulco auf Meeresniveau und heute auf 4.460m über dem Meer.
Mexico machts möglich. Nachdem wir am Montag und Dienstag nocheinmal an einem wunderschönen Strand in der Nähe von Huatulco waren, Barra de Santa Cruz fuhren wir am Dienstag zurück nach Oaxaca. Wieder 6 Stunden Roadtrip und einige Kurven später waren wir in der Haupstadt.
Am nächsten Tag gings per Bus nach Puebla.
Eine schöne Kolonialstadt die auf eine heroische Vergangenheit zurück blickt als hier 1862 ein zahlenmässig unterlegenes Mexikanisches Heer das französische Interventionsheer zurückschlug.
Puebla heisst auch der Bundestaat und er beherbergt die höchsten Berge Mexikos:
1. Pico de Orizaba 5.630m, 2. Popocatepetel (immer noch aktiver Vulkan, kann nicht bestiegen werden) 5.426m, 3. Iztaaccihuatl 5.230m, 4. La Malinche 4.460m.

Für uns sollte es heute der Malinche werden, der relativ einfach bestiegen werden kann.
Es gibt mehrer Routen, die beliebteste ist wohl die vom Casa Vaccacional Milintzi aus.
Auch wir wählten diese und starteten hier um 6.30 auf ca. 3.100 m.
Der Weg führt ziemlich schnurgerade durch den dichten Wald nach oben. Auf ca. 3.800m befindet sich die Waldgrenze und von hier hat man auch das erste mal freien Blick.
Wir sind nach der Waldgrenze gerade weiter in die Schotterreisen hinauf gestiegen, man könnte auch rechts vorbei über den Gratrücken aufsteigen. Wahrscheinlich zum gehen sogar feiner als die 35-40 Grad steilen Rinnen.
Beide Wege führen schliesslich auf den Fels durchsetzten Gipfelgrat der sich problemlos gehen lässt. Einige kleinere Blöcke muss man noch überwinden und dann der Gratschulter nach Rechts zum Gipfelaufbau folgen.
Und dann ist man oben am Malinche. Gipfelkreuz wie bei uns gibts hier zwar keines aber dafür eine schöne Aussicht, vorausgesetzt das Wetter passt.
Bei uns wars ziemlich durchzogen, einmal Sonne einmal Wolken und am Gratrücken, kalter Böiger Wind. Trotzdem sahen wir den schneebedeckten Popocatepetel und daneben die schlafende Frau.
Warme Sachen sind deshalb zu empfehlen.
Schön wars trotzdem.
Alleine waren wir heute auch nicht, wegen den Osterfeiertagen sind auch noch gefühlte 1.000 Mexikaner mit Kind und Kegel unterwegs gewesen. Viele campten bereits im Park und machten sich dann auf den Weg Richtung Gipfel. Es war lustig abzusehen wie die mit Jeans und Pullover angezogenen Mexikaner mit Sack und Pack den Gipfel entgegentrotteten. Wenn um uns herum nicht eine Bergkulisse gewesen wäre hätte man sich auch in einer Stadtszene wähnen können. Die ganze Familie war unterwegs und meistens zog Papi links und rechts ein Kind hinter sich her das nicht mehr gehen wollte.
Anfangs wurden wir noch öfter überholt doch bald wendete sich das Blatt und am Gipfel waren wir fast alleine.
Viele der Familien begnügten sich dann glaube ich mit dem Anblick des Gipfels. Frei nach dem Motto der Weg ist das Ziel und wichtig war dass wir gemeinsam unterwegs waren.
Bei der Rückfahrt nach Puebla lernten wir eine dieser Familien auch noch näher kennen, die uns netterweise in ihrem Minibus mitfahren lies. Da wir kein eigenes Auto hatten probierten wir Autostoppen. Nachdem einige PKW vorbeifuhren hielt ein Minibus der schon mit 15 Einheimischen, Grillzeug und einem Tisch gefüllt war. Wir haben gedacht Sie haben sowieso keinen Platz mehr doch der Minibus war innen grösser als außen und so ergatterten wir noch 2 Sitplätze. Es stellte sich heraus das alle Mitfahrer eine Familie waren die am Fusse des Malinche ein Picknick gemacht haben.
Der Bus war eigentlich schon zum bersten voll aber auf dem Weg nach Puebla hielt der Fahrer nochmals und nahm drei junge Burschen mit die zu Fuss untewegs waren. Mittlerweile waren 19 Leute an Bord doch die Stimmung war heiter. Schließlich hielten wir sogar noch um am Weg ein bisschen „Pulque“ zu kaufen. Das ist ein leicht Alkohol haltiges Getränk aus pre-spanischer Zeit das aus Agave hergstellt wird. Wir wurden natürlich sofort zum mittrinken eingeladen und so verging die Fahrt nach Puebla recht schnell 🙂
Alle Insassen waren eine Familie und Sie waren schon 17 und im Bus mussten drei Leute stehen da kams auf uns zwei auch nicht mehr an 🙂

 

INFO Besteigung La Malinche:

  • 4.460 m hoher Berg, recht einfach zu besteigen jedoch auf die Höhe und Akklimatisierung achten
  • verschiedene Routen möglich, die bekannteste und am besten ausgeschilderte vom Zentrum Vaccacional Milintzi Standpunkt Google Maps, von Puebla aus in einer Stunde mit Auto erreichbar. Ansonsten fahren Minibusse vom Busbahnhof in Puebla nach Apizaco und von dort fährt der erste Minbus um 8.15 zum Zntrum Vaccacional La Malinche.
  • Wer es weniger umständlich oder früher aufbrechen will kann auch um ca. 300 Peso mit dem Taxi dorthin fahren. Entweder dem Fahrer fragen ob er die Strecke kennt oder wie wir mit Google Maps dem Fahrer die Strecke zeigen 🙂
  • Aufstieg ca. 3,5 – 4,5 h, Abstieg ca. 3 – 4 h je nach Kondition
  • Link zum Centro Vaccacional La Malinche

INFO zu Klettergebiet los Pericos:

  • 300m breite Rhyholite Felswand ca. eine halbe Stunde von Puebla entfernt. Taxi ca. 300 -400 Pesos
  • meistens technische Kletterrei an Leisten, kleinen Rissen und Löchern
  • Schwierigkeiten : 5c – ca. 7c, ein zwei Projekte auch schwerer
  • schön an einem See gelegen mit toller Aussicht, campen beim Fels möglich
  • verschiedene Kletterstile, von plattig bis überhängend. das meiste gebohrt es gibt aber auch Trad Routen.
  • Klettergebiet bis ca. 14:00 im Schatten (im März)

 

Mexico IX – Puerto Escondido

Puerto Escondido – der verborgene Hafen

Endlich wieder Meer! Langsam aber sicher ist uns die Berglandschaft und zuvor die Städte zu viel geworden. Wir brauchten Abwechslung.

Und da boot sich dieser „verborgene Hafen“ geradezu an um ein paar Tage zu entspannen. Schon Ende der 60iger Jahre kamen hier die ersten Kalifornier auf der Suche nach Wellen vorbei und entdeckten, dass es in Mexiko nicht nur schön eingerollte Enchiladas gibt sondern dass sich auch die Wellen an diesem Strand zu einer perfekten „Tube“ einrollen

Bekanntheit erlangte der Ort auch durch den gleichnamigen Film und das Buch: http://www.amazon.de/Puerto-Escondido-Pino-Cacucci/dp/3257019572
Wohl auch mit ein Grund warum es hier viele Italienische Restaurants gibt.

Lustigerweise habe ich das Buch vor über 10 Jahren in einem Griechenlandurlaub gelesen und mir damals schon gedacht, dass ich unbedingt einmal nach Mexiko will.

Natürlich ist der Ort heute nicht mehr das Fischerdorf dass er einmal war. Mit den Surfern kamen auch die Touristen und im Laufe der Zeit wuchs die Infrastruktur die dazugehört. Mittlerweile gibt es viele kleine Restaurants und Cafes aus aller Welt. Berühmt ist das „Cafécito“ welches nicht nur ausgezeichnete Croissants und Nussschnecken serviert sondern auch Tacos und andere mexikanische Gerichte.

Neben dem Hauptstrand „Zicatella“, der zum Schwimmen, wegen der Unterströmungen ungeeignet ist gibt es noch einige andere nette Buchten wo man besser baden kann. Wir waren gleich in der Nähe des Playa Carrizarillo, welcher eine wunderschöne, halbmondförmige Bucht hat und auch für unerfahrene Surfer passend ist.

Carrizarillo ist auch der Name des Viertels, das an den Strand angrenzt und welches eine entspannte und ruhige Atmosphäre bietet. Auch der Playa Bacchoco ist nicht weit, an dem man kleine Baby Meeresschildkröten freilassen kann.

Aus den ursprünglich 2 gebuchten Nächten, sind schlussendlich 5 geworden. Ich habe meine zwei Bretteln im Schnee, gegen eines im Wasser getauscht und fühlte mich auch in diesem Aggregats Zustand wohl.

Der Surfunterricht beschränkte sich auf 10 Minuten Trockentraining und dann gings ab ins kühle Nass. Der Surflehrer schupste mich sozusagen in meine erste Welle und ich glitt ein wenig ängstlich auf einen grösseren Unterwasserfelsblock zu. Als er mich fragte warum ich nicht aufgestanden sei und ich Ihm vom Fels erzählte meinte er da kann man doch leicht darüber surfen und wenn ich stürze sollte ich halt möglichst neben dem Fels landen 🙂 Das waren dann auch die letzen Tipps von Ihm, den Rest der Stunde unterhielt er sich lieber mit den anderen Surflehren.

Nichts desto trotz schaffte ich es dann doch noch gerade auf dem Brett zu stehen und das Gefühl von der Welle angeschoben zu werden war grossartig.
Ich bin sicher nicht zum letzten Mal gesurft und wer weiss vielleicht wird der nächste Urlaub ja ein Surfurlaub:)