Some Places in Croatia

  1. Nationalpark Paklenica:

Heimat zahlreicher Planzen und Tierarten, unter Ihnen Bären, Wölfe und Luchse. Die karstigen Felsen beherbergen aber auch noch andere Lebewesen, die man leichter zu Gesicht bekommt. So zum Beispiel Gämsen oder Schlangen, wie die harmlose Äskulapnatter die uns im ersten Moment jedoch auch einen gehörigen Schrecken eingejagt hat. Immerhin wird diese Art bis zu zwei Meter lang.

Als Karl May, damals seinen Winnetou auf Papier brachte dachte er eigentlich an den wilden Westen der USA und nicht an den Osten Europas. Die Verfilmung der Bücher fand trotzdem hier einen geigneten Schauplatz und ich glaube man kann den Regisseur verstehen warum er diesen Flecken Erde aussuchte. Hätte es jemals Indianer in Europa gegeben hätten Sie hier gelebt:)

Der Nationalpark hat zwei Gesichter. Ins Landesinnere gewandt die schroffe Felskulisse und hohe Berge, doch keine zwei Kilometer auserhalb des Canyons wartet das erfrischende Meer. Eine ideale Kombination nach einer Wanderung oder einem Klettertag.

Die karstigen Felsen von Paklenica werden neben den Gämsen auch sehr gerne von Menschen bestiegen. Ihre Geschichte reicht bis in die 1930er Jahre zurück als das erste Mal hier geklettert wurde. Der „Anica Kuk“ ist der Traum vieler Alpinisten und besticht durch seine hohe Nordwand. Aber auch für die Sportkletterer gibt es hier einiges zu tun.

Auch ich habe mich dieses Mal mit ein paar Sportklettereien begnügt und deshalb gibts zum Abschluss, schon Aufgrund des Namens dieses Blogs noch ein Kletterfoto, auch wenns nicht sehr spektakulär ist..

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Klettergebiete bei Buzet, Istrien

Das Landesinnere von Istrien bietet neben gut erhaltenen mittelalterlichen Städtchen auch eine Ansammlung von einigen der besten Klettergärten Kroatiens.

Eine Gruppe österreichischer Kletterer rund um Leo Baumgartner und Gerhard Hörhager haben in den Felsen um Buzet und Roč einige tolle Gebiete erschlossen. Geklettert wurde hier zwar schon vorher aber durch die neuen Routen gewinnt das ganze Gebiet natürlich an Attraktivität.

Auch nachdem ein Artikel über die Gebiete im „Klettern“ veröffentlicht wurde dürfte die Region an Popularität gewonnen haben. Auszug vom Artikel Hier

Wir besuchten folgende Klettergärten:

1. Kompanj

Das Gebiet liegt hinter dem Örtchen Roč, etwa 5 Minuten Fahrt mit dem Auto und noch ca. 15-20 min Zustieg. Unterteilt in mehrere Sektoren mit Routen in allen Schwierigkeitsgraden. Toller scharfer, wasserzerfressener Fels. Südseitig ausgerichtet deshalb vor allem von Herbst bis Frühling zu empfehlen.

Im Sektor Krankenhaus, versuchte ich die schöne „Energieräuber 7b“ leider knapp gescheitert im 2. Versuch. Dafür gelang mir davor die ebenfalls sehr schöne Route „Krankenhaus 6c+“ auf Anhieb. Ebenfalls zu empfehlen die Route „Asylantin 7a“ und im „Super Loser 6b“ fühlt man sich gar nicht so als Verlierer.

Im Sommer ist der Fels bis 11.00 im Schatten danach wird’s in der Sonne zu heiss.

2. Buzetski Canyon

Eigentlich zwei Canyons die von zwei Flüsschen durchflossen werden.

Die Sektoren: Befana, Pengari, Doser, Zimski

Wir besuchten Pengari, viele steile Routen, bis mittags im Schatten und Befana. Befana ist eine steile versinterte Wand mit Routen bis 35 m. Die Wand ist nordseitig ausgerichtet und daher ideal im Sommer. Auch wenn es, wie bei uns, regnet steht und klettert man hier im trockenen.

Nach meinem Muskelfaserriss fühlte ich mich hier wieder recht fit und war recht zufrieden dass mir die Route  Night Club 7a+ onsight gelang. Vielleicht auch deshalb eine der schönsten Routen auf diesem Trip bisher 🙂

Die Route „Buzečanke 6c+/7a“, gleich rechts daneben gefiel auch und wurde auch im OS erledigt obwohl die Arme schon ziemlich dicke waren. Die erste SL. der Route „Joker 6b/b+“ auch sehr ästethisch und zum Abschluss noch die Route „TNX A&D 6c+“, diese wird zum Ende hin immer schwieriger und so brauchte ich eine Verschnaufpause.

Trotzdem war ich mit diesem Kletternachmittag sehr zufrieden zu mal uns der Regen vorher schon aus dem Sektor Kompanj vertrieb und wir froh waren eine regensichere Wand gefunden zu haben. Noch dazu eine so schöne. Zudem was gibt es schöneres als am trockenen Fels zu hängen und hinter einem den Regen niederprassseln zu hören.

Topo Befana:

 

Unterkunft:

In Buzet oder Roč gibt es viele günstige Apartments. Preise ab 20€ pro Tag für ein Studio. In Roč gibt es auch ein kleines Hostel.

Ich kann das Apartment Pod Lipom in Roč sehr empfehlen.

Sehenswürdigkeiten:

Die kleinste Stadt der Welt, Hum mit gerade einmal 20 Einwohnern und auch Buzet und Roč sind sehr schön und natürlich die Natur, egal ob beim wandern, klettern, Radfahrern oder Paragleiten.

Beste Jahreszeit:

Wahrscheinlich Herbst bis Frühling. Im Sommer sollte man die schattigen Wände aufsuchen.

Infos:

Auf http://www.climbistria.com gibt es alle Infos zu den Klettergebieten und auch Listen mit den jeweiligen Routen.

 

Roč und Umgebung:

 

 

 

Was Italien und Slowenien gemeinsam haben?

…guten Wein, schöne Frauen und schöne Klettergebiete 🙂 Hier drei der letzteren Sehenswürdigkeiten zur Auswahl:
Nach Slowenien machten wir einen kleinen Schlenker in Richtung Italien um auch den dortigen kulinarischen Highlights wie Calamari fritti und Weisswein zu frönen. Mit Triest wartete auch noch eine schöne Hafenstadt darauf entdeckt zu werden.

1. Triest- Napolenonica

Bei einer kleinen Wanderung oberhalb von Triest, entlang der “ Via Alpina“ entdeckten wir dann zufälligerweise ein spektakulär gelegenes Klettergebiet mit Namen Napoleonica. Mit 186 Routen eines der grösseren Gebiete hier.

Nach drei Wochen Verletzungspause wollte ich natürlich rasch wieder Fels unter den Fingern spüren. Die Routen sind hier auch nicht sehr lang, ca. 15m, was meiner nicht mehr vorhandenen Ausdauer zu Gute kam.

Ein Parkplatz mit Brunnen gibt es am Ende des Ortes Prosecco wo man auch gut mit dem VW Bus oder ähnlichem übernachten könnte.

Schöne Routen gibt es in allen Graden, manche leider schon etwas abgespeckt dafür eine unbezahlbare Aussicht auf die Bucht von Triest.


2. Osp

Slowenisches Top Klettergebiet mit über 250 Routen, auch Mehrseillängen. Schöne lange Routen an wasserzerfressenem Kalk, Sintern und Überhänge sind hier im Angebot. Auch eine Höhle mit stark überhängenden Sinterrouten wo auch bei Regen geklettert werden kann. Dazu eine kleiner Campingplatz für 10 Euro pro Person.

3. Misja Pec

Ca. 500 Meter hinter Osp befindet sich dieses Amphitheater aus rötlich gelben Kalkgestein. Die halbkreisförmige Wand hängt fast überall über und bietet bis zu 42 m hohe Routen. Geklettert wird meist an Sintern. Eine gute Ausdauerkraft ist hier gefragt. Routen gibt es ab 6b aufwärts.

Mit 11 Routen zwischen 8c und 9a auch ein Gebiet für die Adam Ondras unter euch oder solche die es werden wollen. Ebenfalls gut vor Regen geschützt.