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Momentaufnahmen aus den Bergen und Ländern dieser Welt

Test Tourenski: Völkl VTA 98

Nun habe ich meinen Völkl VTA 98 schon bei einigen Touren im Einsatz gehabt.

Was ich dazu sagen kann:

PRO’s:

  • sehr leicht im Aufstieg,in Kombination mit der Radical ST Bindung auch für lange Aufstiege gut geignet.
  • im Vergleich zu meinem Vorgänger dem Dynafit Broad Peak im Powder spürbar besser. Er hat eine guten Auftrieb und die Spitzen kommen schön nach oben.
  • die Breite von 98mm unter der Bindung im Vergleich zu 74mm beim Broad Peak macht einen spürbaren Unterschied. Man schwimt leichter auf und hat eine bessere Kontrolle im Tiefschnee.
  • hohe Laufruhe auch bei zerfahrenem Schnee
  • auch auf der Piste noch gute Carvingeigenschaften

Con’s:

  • durch die leichte Bauweise nicht so robust wie ein richtiger Freerider aber man kann eben nicht alles haben. An einem Ski habe ich mir hinten den oberen Belag schon ziemlich abgeschmirgelt was an der No ICE Oberfläche liegen dürfte

 

Insgesamt macht der Ski sehr viel Spass, sei es bei schnellen Turns in Rinnen oder auch kurzen Schwüngen, genauso wie auf der Piste und natürlich im Aufstieg.

 

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Skitour Rastkogel 2.762m vom Gasthaus Innerst, Tuxer Alpen

Mit der Schlechtwetter Front die am Sonntag von Westen her ins Land zog entschieden Stefano und ich uns spontan gegen den breiten Grieskogel im Ötztal und für den Rastkogel in den Tuxer Alpen.

Den Rastkogel kann man von zwei Seiten aus erreichen. Die bekanntesten und beliebtesten Anstiege führen dabei vom Zillertal über das Skigebiet Tux zum Gipfel.

Die Route vom Gasthaus Innerst hingegen ist durch Ihre Länge wohl eher selten begangen. Der relativ flache „Talhatscher“ von ca. 10 Kilometern entschädigt dafür mit dem wunderschönen Nurpenstal und fast vollständiger Einsamkeit. Die meisten die von Innerst starten haben nämlich den Gilfert im Visier, der natürlich auch prächtige Skihänge bietet.

Daten: ca. 1.500hm und ca. 21km hin und zurück, Gehzeit bis zum Gipfel etwa 3-4 Stunden

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Start am Parkplatz in Innerst

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schöne Ausblicke ins Inntal

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das lange Nurpenstal

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immer wieder kleine Hütten und Almen

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z’apfig wars

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und gscheid Schnee hats ah

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Tourengeher am Weg zum Rosskopf

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Spuren vom Nafingköpfl runter

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a Stück ises no

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hier muss man zurück leider etwas anschieben

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tolle Landschaft

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Rauhreif

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endlich am Talschluss des Nurpenstals

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der Rastkogel am linken Bildrand

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wo der Dreispitzkopf wohl seinen Namen her hat? 😉

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tolles Skigelände im oberen Teil

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am Ende leider etwas bewölkt aber super Pulver

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Blickrichtung Süden, links unten Hintertux

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Abfahrt

Skitour Ellmauer Tor – hintere Goinger Halt 2.217m

Da ich beruflich in der St. Johanner Gegend war und der Wetterbericht sehr gut aus sah beschloss ich das Skitouren Equipment ins Auto zu schmeissen und einmal den Wilden Kaiser per Ski zu erkunden.

Meine Wahl viel auf die wohl prominenteste Tour im Tal, das Ellmauer Tor. Bei Sonnenschein und im T-Shirt schlängelte ich ich das Kübelkar hinauf. Um keinen Sonnenstich zu bekommen musste ich mir sogar noch einen Turban basteln so heiss war es.

Bei einem Start nach 12.00 von der Wochenbrunneralm allerdings kein Wunder. Wer weniger schwitzen will sollte früher aufbrechen. So um 8.00 würde ich schätzen wäre ein guter Zeitpunkt im Moment. Normalerweise ist das auch eine Firntour bei der man früh aufbricht. Heute kamen aber nach mir auch noch einige.

Schnee gibt es momentan zur Genüge und so kann man mit den Ski bis ca. 3 Meter unter den Gipfel der Goinger Halt gelangen. Durch die späte Abfahrt wurde der Schnee schon ziemlich schwer aber immer noch akzeptabel.

Super Bedingungen im Moment!

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Skitour Wolfendron, 2.774m, Brenner, Zillteraler Alpen

Jeder der schon einmal von Innsbruck aus über den Brenner Richtung Süden gefahren ist und sich die umliegende Berglandschaft angesehen hat, dem dürfte wohl auch der rauhe, felsige Gipfelaufbau des Wolfendorns direkt linkerhand des Brenners ins Auge gestochen sein.

Unnahbar scheint er mit den Schi zu sein, den Gipfelhang erblickt man nämlich von der Autobahn nicht. Dazu muss man schon etwas Schmalz in den Wadeln haben un die ca. 1.400hm vom gleichnamigen Gasthof Wolf aus hier herauf stapfen.

Doch der Anstieg lohnt sich. Direkt an der Grenze zu Italien gelegen hat man großartige Rundumblicke. Wenn man wie heute noch frischen Pulver, keinen Wind und viel Sonne erwischt ist der Tag perfekt.

Daten: ca. 1400hm, 3-4 Stunden Aufsteig, Parken beim Gasthof Wolf am Brenner und danach dort mindestens ein Bier trinken 🙂 Vorsicht in der steilen Mulde nach der Waldgrenze un im Gipfelhang. Der Gipfelhang ist momentan perfekt mit fluffigen Pulver.

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bei der Luegeralm, in Bildmitte die Mulde durch die man aufsteigt

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die Mulde, etwas Wind war schon drinnen geht aber immer nich super

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am Ende der Mulde

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Blirichtung Stubaital

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der Gipfelaufbau

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der steile Gipfelhang

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Zillertaler mit Hochfeiler

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Gipfelpanorama richtung Norden

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Gipfelpanorama Richtung Süden

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der Gipfelhang ist an die 40 Grad steil, sieht im Bild hier viel flacher aus. Ganz oben war ich heut der erste, die drei vor mir sind ca. in der Mitte des Hanges angefahren. Das letzte Stück mit Ski am Rücken gestapft. Oben auf Steine aufpassen sonst perfekt.

Last Line

Heute um 14.50 von der Lizum Richtung Ampferstein gestartet.

Sind dann aber in die rechte Rinne unterhalb der Marchreisenspitze gegangen.

Auch alle anderen Rinnen war schon gut gespurt. Die letzten Meter etwas schwierig zum gehen, da Pulver auf hartem Untergrund. Abfahrt um ca. 16.45 durch super Pulver. Deshalb wahrscheinlich auch die letzte Linie des Tages.

Skitour Tonigenkogel 3.011m, Ötztaler Alpen

Das SMS von Stefano um 06:06 reisst mich aus meinem angenehmen Schlaf. Leider etwas spät denn eigentlich sollte ich jetzt schon fix fertig gepackt am Parkplatz unten stehen.

Tja, den Wecker richtig einstellen ist eben schwierig 🙂 Nach kurzem überlegen entschliesse ich mich einfach nachzufahren. Diesen wunderschönen Tag und die tolle Tour auf den Tonigenkogel hätte ich mir auch ungern entgehen lassen.

Ich geb Gas mit dem Auto und den Schi und nach ca. 1:15h vom Parkplatz in Gries aus treffe ich auf die anderen. Gemeinsam geht es nun durch ein langezogenes Tal Richtung Südwest. Bald wir es steiler und die Tour gewinnt an Charakter. Hier sollte es jedenfalls sichere Verhältnisse haben um die steilen Nordhänge zu begehen.

Der steile Gipfelhang, ca. 40 Grad, stellt nochmal eine Herausforderung für die Spitzkehren Technik dar. Ganz am Ende schnallen wir doch alle ab und stapfen den Rest zum Gipfel.

Oben dann zum ersten Mal Sonne an diesem Tag und ein unvergleichliches Panorma. Tiefblauer Himmel, weisse Bergspitzen und die schöne Bergestalt des Schrankogel dominieren das Bild.

Die Abfahrt gestaltet sich dann vom feinsten: Noch vor dem Ende des steilen Gipfelhanges queren wir links in eine genauso steile 300-400 Meter lange Nord Rinne die noch feinsten Pulver bereithält.

Eigentlich vom Gipfel bis zur Sulzalm noch super Schnee, manchmal ein bischen härter und gepresst manchmal fluffig und weich.

 

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das erste Flachstück

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links über die Steilstufe ghets hinauf

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schönes Tal

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der steile Gipfelhang rechts im Bild

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die letzten Meter

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Yeaah!!

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auch eine schöne Spur

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Powder!

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Anfang der steilen Rinne

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schön wars!

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Sulzenau Alm

 

Skitour Wetterkreuzkogel 2.591m, Kühtai- Sellrainer Berge

Gestern eine recht einfache Skitour auf den Wetterkreuzkogel im Wörgetal gemacht. Die Lawineabgänge der vergangenen Tage zeigten die gespannte Situation. Gleitschnee und Schneebrettlawinen waren auf verschiedensten, meist sehr steilen Hängen aller Expostionen zu sehen. Eine ausführliche Beschrebung liefert der Blog des Lawinenwarndienstes Tirol: https://lawinenwarndienst.blogspot.co.at/2018/01/ruckblick-auf-ereignisreiche-tage-bei.html

Der Schnee ist mittlerweile, je nach Höhenlage auch sehr unterschiedlich ausegprägt. In den unteren Lagen durch Regeneinfluss mit teilweise tragfähigem Harschdeckel. In den oberen Lagen starke Windverfrachtungen und somit oft gepresster Pulver der sich gestern jedoch gut fahren lies.

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Morgenstimmung im Kühtai

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ein strahelnd blauer Tag heute

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Lawine unterhalb des wessteigen Anstiegs zum Pirchkogel

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Wörgetal, rechts der Wetterkreuzkogel

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einsame Spur

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zwei Tourengeher im Aufsteig

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der Gipfelhang war ziemlich eingeblasen

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Wetterkreuz

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Blickrichtung Oberland, Nebel im Tal

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Blickrichtung Kühtai

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mittlerer Teil der Anfahrt

Skitour Naviser Kreuzjöchl 2.536m, Almenrunde

Heuer mein 2. mal auf dieser Tour und doch fasziniert mich das Navistal immer wieder aufs Neue. Kaum einen halbe Stunde von Innsbruck entfernt entfaltet sich eine unberührte Gebirgslandschaft. Wenn dann noch strahlender Sonnenschein und ein Zuckerguss aus frischem Pulver dazukommen steht dem Glück auf zwei Brettern nichts mehr im Weg. Heute zum ersten Mal mit neuem Tourenski dem Völkl VTA 98 unterwegs.

Verwunderlich ist nur wo ein paar Zeitgenossen bei dieser Lawinewarnsutfe (3, am oberen Ende der Skala) Ihr Glück heraus forden. Villeicht sollte es aber auch nur ein Statement sein den Gipfelhang auf der vollen Länge südseitig abzuschneiden.

Auf jeden Fall lässt sich das Naviserkreuzjöchel von mehreren Seiten begehen und befahren und die Abfahrt Richtung Klammalm ist sicher nicht die schirchste. Das schön kuppierte Gelände ist bei Neuschnee perfekt und auch relativ Lawinensicher.

Lediglich der Weg Richtung Peeralm zieht sich etwas am Ende. Dafür gabs dort ein erfrischendes Weizen und einen super Kaspressknödel.

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Stöcklalm

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tiefster Winter

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im Hintergrund Olperer und Fußstein

 

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Naviser Kreuzjöchl, 2.536m

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Abfahrt Richtung Klammalm

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schon einige Spuren aber immer noch genügend Platz

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Rückblick zum Gipfel

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Moon

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Sunset

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die neuen Latten

Skitour Grünsteinscharte, 2.272m vom Gasthof Arzkasten

Eine der klassischen Touren in den Mieminger Bergen. Neben dem Wank wohl auch eine der beliebtesten.

Ich hatte diese Tour schon lange im Sinn und eigentlich wundert es mich, dass es überhaupt so lange gedauert hat. Am Nachbarberg dem Wank bin ich ja schon unzählige male gestanden aber auf die Grünstein Scharte hatte ich es noch nie geschafft.

Gestern, am 26.12.2017 war es dann endlich soweit. Später Start um 10.45 vom Parpklatz Arzkasten neben dem Bachbett entlang in Richtung Lehnberghaus. Von dort gerade zurück in die Grünsteinscharte.

Der späte Start war beabsichtigt und ich spekulierte mit den warmen Temperaturen und der Sonneneinstrahlung auf Firn im Hochwinter. Leider ging ein leichter Föhn und so schaffte es die Sonne auch mit einer Abfahrt um 13.20 nicht ganz den Harschdeckel vollständing aufzuweichen. Der Schnee war trotzdem ganz gut zu fahren und die Aussicht top so vergebe ich 7 von 10 möglichen Punkten 🙂

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Grünsteinscharte im Hintergrund

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die Höllscharte mit Hölltörl, könnte man auch in Kombination mit der Grünsteinscharte machen

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gut gespurt und einiges los

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optimales Skigelände

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a bissl Dolomitefeeling

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die eigentliche Scharte und das Ende der Tour. Auf der anderen Seite kann man Richtung Tajakopf weiter fahren bzw. Richtung Skigebiet Ehrwald

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