Klettern in Ceredo

Nicht weit entfernt von Arco und doch ganz anders – sanfte Bergkuppen und saftige Wiesen umgeben das Bergdörfchen Ceredo. Eine Pizzeria, ein paar Häuser und ein super Klettergebiet.

Was braucht man mehr für ein Wochenende? Ich meine nicht viel, villeicht etwas Ausdauer in den Armen für die langen Routen 🙂

Der massive Felsriegel erinnert in Form und Art des Gesteins an Massone, nur dass die Routen nicht ganz so abgespeckt sind wie dort.

Die Linien sind alle saniert wenngleich auch manchmal mit etwas weiteren Abständen. Ein 80 m Seil schadet jedenfalls nicht.

Neben der Hauptwand gibt es noch den Sektor Ceredo Alto und Falcone. Falcone ist etwas neuer und der Fels dort kompakter und geschlossener. Man erreicht diesen Sektor direkt vom Ort aus, dazu geht man von der Pizzeria auf der Strasse ca. 200 m hinauf und dann geht es rechts zwischen Häusern einen markierten Weg hinunter.

eine Routenauswahl Ceredo Hauptteil (alle sehr empfehlenswert):

  • Blanca Canyon 6a+/b
  • no Fly Zone 7a
  • Ceredosaurus Test 6c+
  • Polska 6b
  • Pioggia di Luce 6b
  • the Scream 6c+

Bewertung:  wir empfanden die Bewertung im Hauptsektor generell als eher „knackig“. Geschenkt wird einem jedenfalls nichts 🙂

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Falcone, Route Crack Test
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Falcone
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Die Route Sammino 7a+..
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..hat ein steiles Dach..
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und tolle Strukturen im oberen Teil
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Super Sinter gibts im Hauptsektor, Route „No fly Zone“ 7a
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Zimmer mit Aussicht
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Cerdeo Hauptsektor
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Cerdeo Hauptsektor
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je weiter rechts desto überhängender, Cerdeo Hauptsektor
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im „Ceredosaurustest“, 6c+ gehts ziemlich pumpig zur Sache
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Cerdeo Hauptsektor

 

 

 

 

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Fotolovestory Klettergarten Nassereith

Ich bin seit kurzem stolzer Besitzer einer Nikon D-750 Spiegelreflexkamera. Leider komme ich viel zu selten dazu diese auch einzusetzen. Vor allem möchte ich mehr Fotos am Fels machen, wobei das Gewicht und die Grösse der Kamera nicht immer von Vorteil sind und ich oft vor der Überlegung stehe ob ich das Ding überhaupt mitschleppen soll. Schliesslich will ich ja auch klettern und das fotografieren kostet ja auch Zeit. Letzten Sonntag war es jedoch wieder soweit und gemeinsam mit  Moritz und Pablo gings Richtung Nassereith. Dabei war auch meine neue Nikon D-750 und natürlich musste ich ein paar Fotos schiessen.

Die Perspektive aus welcher man einen Kletterer fotografiert ist dabei ja ganz entscheidend. Fotos die von unten nach oben aufgenommen werden sind meistens zeimlich fad und zeigen oft nur den Allerwertesten des Protagonisten. Wer will das schon sehen?

Ein Blickwinkel von der Seite oder aus der Vogelperspektive machen das Bild schon wesentlich intressanter. Die Schwierigkeit besteht nur darin sich zuerst in diese Postion zu begeben. In unserem Fall konnte ich über die Route im Toprope mit Rucksack am Rücken bis zur vorletzen Expresse klettern bzw. mich an den Expressen hinaufziehen und von dort nach unten fotografieren.

Das Klettern mit einer Spiegelreflexkamera im Rucksack ist jedoch nicht ideal und falls man sich nicht über die Expressen rauf ziehen kann sind Steigklemmen sicher von Vorteil. Eine gute Perspektive erzielt man auch wenn man leicht nach links oder rechts versetzt von oben auf die Route schaut.

Hier auf jeden Fall die Ergebnisse von unserem Fotoshooting 🙂 Hoffentlich folgen noch mehrere.

Route Bon Courage 7c+, Protagonisten: Moritz, Pablo und der Fels

 

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Pablo in einer 7b+, „a muerte“ 🙂

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Schitour Sulzkogel 3.016m, Sellraintal (Kühtai)

Eine kleine feine Schitour welche auf einen aussichtsreichen Berg in den Sellrainer Bergen führt. Starten kann man direkt vom Drei-Seen Lift im Skigebiet Kühtai.

Dann hält man sich in Richtung der großen Staumauer welche man auf der linken Seite überwindet. Oberhalb des Stausees geht es weiter Richtung Talschluss bis sich der Weg verzweigt, rechst Richtung Sulzkogel und links auf die Finstertaler Scharte.

Heute etwas bewölkt, zwischendurch aber mit guter Sicht. Im Mittelteil fanden wir noch guten Pulver in den wir unsere Spuren ziehen konnten. Der Schlusshang war ziemlich harschig, bei einer späteren Abfahrt bei diesen Temperaturen hätte man eventuell Firn gehabt.

Ein schöner Nachmittag in der Galerie

750_3297Immer wieder einen Besuch wert ist die Galerie in der Martinswand. Ein Klettergebiet das durch seine schönen langen Wandklettereien und seine geniale Aussicht punktet. Ungewöhnlich ist auch die Lochkletterei die man sonst an der Martinswand nicht findet.

Mittlerweile gibt es 57 Routen und somit findet hier sicher jeder etwas.

Michi, Moritz, Pablo und ich haben einen super enstpannten Nachmittag verbracht und uns alle in dem 7a+ Testpiece „Henkel trocken“ versucht. Der Henkel war heute auch trocken und ich konnte die Route jetzt auch mal abhacken 🙂

hier noch einige Bilder:

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auf den Bergen weiss und die Sonne heiss
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um zur Henkel trocken zu gelangen muss man auch ein bisschen klettern
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Name of the Game
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Pablo im Mittelteil
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Michi checkt die Tour aus
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Ich am Weg zur zweiten Exe
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einer arbeitet und die anderen schauen zu 🙂
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Moritz beim Einstieg
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Michi sucht die Griffe
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am Ende war die Sonne schon weg

Aussi muass i und aufi auf’n Berg

Das haben sich heute sicher viele Tiroler gedacht und Glücke dem der die Zeit fand ein bisschen in die Berge zu gehen.

Die erste Schitour in diesem Jahr führte mich wieder mal auf den Wank. Auch letztes Jahr waren hier im Jänner super Bedingungen.

Die weisse Pracht verhüllte das Land und lies unter seinem Mantel die Probleme dieser Welt verschwinden.

Spass bei Seite, die Bedingungen waren gut. Oben schöner, fluffiger Pulver unten schon etwas zerfahren. Alles in allem Top wenn man daran denkt wie es noch letzte Woche auf den Bergen ausgesehen hat. Tolle Aussicht ins Inntal welches unter einer Wolkendecke eingehüllt war.

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Inntal
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Blick Richtung Imst
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a bissal zerpflügt
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ganz oben ist es einsam?

Vom Platzenhöf zur Achselkopfhütte 1.645m

Aufgrund der südseitgen Ausrichtung und des momentan noch nicht vorhandenen Schnees eine nette kleine Tour mit wunderbaren Ausblicken in das Inntal. Auch als Ausweichsziel für die Höttinger Alm gut falls einem dort zu viel los sein sollte.

Wenn man mit dem Auto anreist kann man vor dem Planötzenhof parken. Von hier aus geht man Richtung Höttinger Bild und zweigt am Platz vor der Kapelle links in den Wald ab (Wegweiser Achselkopf).

Von nun an geht es fast immer steil, ohne viele Höhenmeter zu verlieren bergauf. Immer wieder eröffnen sich Blicke in das obere- sowie untere Inntal. Am Schluss heisst’s nochmals gehörig ansteigen weil der Weg nochmals aufsteilt.

Oben angekommen erreicht man über eine schöne Hochebene die unbewirtschaftete Achselkopfhütte.

Für alle die noch nicht genug haben kann man von hier noch weiter zum Brandjochkreuz gehen oder auch zur Höttingeralm oder Aspachhütte, dann hat man eine ausgiebige Runde.

Gehzeit: ca. 1,5h bis zur Hütte, ca. 900 hm

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