ALPS Project Challenge – Frankenjura

Die Route Action Directe (11) kennen die meisten Kletterer wahrscheinlich und auch den Mann welcher diese erst beging. Nämlich Wolfgang Güllich. Spätestens seit dieser Erstbegehung ist das Frankenjura wohl das bekannteste Sportklettergebiet Deutschlands und mit seinen unzähligen Felsen und unglaublichen 11.000 Routen gibt es für jedermann und jede Frau den passenden Felsen.

Auch unsere kleine Gruppe bestehend aus Neele, Lauri, Mari, Timo, Thomas und mir ging unter der Leitung von Hati Finsterer und Andi Hoffmann an die heiligen Löcher der Fränkischen.

Wir wollten zwar nicht gleich die Action Directe durchsteigen, doch unsere Ziele waren auch ambitioniert und dem ein oder anderen Zweifingerloch lehrten wir das fürchten bzw. manchmal auch umgekehrt 🙂

Gratulation an Mari, die als erste unserer Gruppe Ihr Projekt mit Bravour abhacken konnte. Das zweite treffen der Project Challenge Gruppe war ein voller Erfolg und das klettern in der Gruppe war glaub ich für jeden sehr motivierend. Es bildete sich ein super Teamspirit am Fels und auch abseits davon. Ich hoffe wir sehen uns bald wieder und wünsche jedem viel Erfolg mit seinem/ Ihrem Projekt.

Wer mehr zur ALPS Project Challenge erfahren will kann sich hier informieren:

ALPS PROJECT CHALLENGE 2017

Felsen die wir besuchten:

  • Roter Fels
  • Wolkensteiner Wand
  • Püttlacher Wand
  • Schlossbergwände
  • Weissenstein
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Timo und die Meister
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Andi Hoffmann in der Abseits Falle 8-
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die Mädels lassen die Muckis spielen
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Neele in Ike Bana, einer super 7a an der Püttlacher Wand
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saubere Haltung und sauberes sichern bei Thomas 😉
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Mari steigt ihr Projekt, den Entsafter am Weissenstein durch
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Entsafter, 7b. Nomen est Omen 🙂
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Abendstimmung am Weissenstein
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ich beim entsaften (Bild: Timo Skarwan)
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danach braucht man anständige Fränkische Kost
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Nacht am Campingplatz in Morschreuth
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Dolomiten, Super Tegolina 7a, Lastoni di Formin

Eine 8-Seillängen Route am Lastoni di Formin. Die Kletterei ist sehr abwechslungsreich, man startet gleich zu Beginn in einen Fingerriss wie man ihn eher aus den USA kennt oder auch nicht wie ich 🙂

Auf jeden Fall sollten die Finger aufgewärmt sein. Ansonsten herrscht schwarzer Fels mit Löchern Leisten und Seitgriffen vor. Allgemein ist die Route athletisch aber auch Technik ist gefragt, speziell in der2. Seillänge.

Die Tour ist bis ca. 2 Uhr im Schatten, danach hat man Sonne. Die Absicherung ist recht gut wenngleich die Haken durchaus weiter auseinander stecken und es gibt auch den ein oder anderen Runout. Ein paar Friends empfehlen sich zur zusätzlichen Absicherung.

In der letzten Seillänge querten wir rechts zu einem Stand der aber nicht im Topo steht, Es würde auch geradeaus weiter gehen, allerdings fand ich keinen Bolt und der letzte Borhaken ist schon ziemlich weit unter einem..

FAZIT: schöne Tour mit toller Aussicht, an kalten Tagen empfiehlt es sich aber auf die Sonne zu warten.

Hohe Munde 2.662m Überschreitung West-Ost

Eine super Tour die vom Parkplatz Strasserbghaus über die niedere Munde zuerst zum Ostgipfel (2.662m) und schliesslich zum Westgipfel (2.592m) führt.

Der Abstieg erfolgt dann zur Rauthütte und von dort weiter zur Buchener Höhe wo das Auto geparkt ist.

Der Weg vom Ost- zum Westgipfel führt über einen Seil versicherten, recht steilen Steig zuerst hinab und dann wieder aufwärts.

Gesamt Gehzeit etwa 7 Stunden und ca. 1.700 hm im Auf- und Abstieg. Der Abstieg zur Rauthütte ist etwas zermürbernd, da sehr steil und steinig. Stöcke sind hier ratsam.

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Inntal und Gaistal
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GPS Track in Google Earth
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Ostgipfel
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Wolkenmeer
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Blickrichtung Gipfel von der niederen Munde
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Blick aufs Wetterstein
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schöner Übergang
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der lange Rücken zum Westgipfel

1 Tag in Arco

Als wir kurz vor Brixen das erste mal lesen: „Sella Joch gesperrt“ ahnen wir nichts gutes.

Bei der Ausfahrt Brixen wird unser Verdacht durch einen mürrischen Beamten der italienischen Autobahnmaut erhärtet. Nach kurzer Beratung bei einem Capuccino in der nächsten Bar beschliessen wir kurzerhand nach Arco weiterzufahren.  

Also anstatt Alpin Feeling in den Dolomiten mediterrane Gefühle am Gardasee.

Aber was soll’s. Kurz nach 10.00 stehen wir unter der imposanten Colodri-Südwestwand und steigen bei leichter Bewölkung in die „Giovanni Segantini“ ein.

Die angenehem Wolken halten gerade bis nach der ersten Seillänge, danach wirds recht unangenehm heiss und die schweren Seillängen werden deswegen nicht leichter. In der 2. Seillänge, die ich vorsteige, tue ich mir schon ziemlich schwer, auch die recht weiten Bohrhackenabstände helfen nicht gerade beim entspannen.

1. SL, es geht gleich zur Sache pic: S.Morettini

Stefano steigt die 3. Seillänge vor, eine steile 7a muss jedoch auch einmal sitzen. Ich kämpfe mich im Nachstieg hinauf, habe aber in der Schlüsselsequenz am Ende der Länge weder den Biss noch die Kraft die kleinen Griffe anständig zu zuschrauben und so sitze auch ich.

Am Stand angekommen sehne ich mich in den Swimmingpool, den wir tief unter uns blau leuchten sehen. Ich fühle mich etwas weichgekocht in der Marille und so bitte ich Stefano den Vorstieg der nächsten Länge zu übernehmen. 

Der Nachstieg ist dann auch nicht der pure Genuss aber zumindest den mentalen Aspekt kann ich ignorieren. Ich greife auch mal in die Expresse weil den Gedanken an eine Rotpunkt Begehung habe ich längst über Bord geworfen. Heute läuft es eben nicht wie ich mir das ausgemalt habe, deswegen überlasse ich auch Länge 5, ein überhängender, scharfkantiger Riss, Stefano.

3. SL pic: S.Morettini

Stefano hat zwar auch ein paar Sitzer kämpft sich aber taper hinauf. Länge 6 und 7 sind dann die ersten „leichten“ im Grad 7-. Nachdem die Sonne nun aus der Wand ist und ich mich etwas erholt habe steige ich diese zwei Längen vor. Die Kletterei ist hier zwar leichter aber die Abstände auch recht weit. Irgendwie gelingt es mir aber mein Selbstvertrauen zurück zu gewinnen und so beschliesse ich auch die 8. und vorletzte Seillänge vorzusteigen. Im Grad 8-/8 steigt man über plattige Stellen und Wasserillen bis zu einer guten Schuppe auf und siehe da mir gelingt alles im Onsight.

Ich bin glücklich und versöhne mich sozusagen noch mit der Route. 

Danach folgt noch eine Seillänge im 6. Grad und am Ende stehen wir müde und erschöpft am Gipfel des Colodri.

Nachdem wir die geschwollenen Zehen endlich aus den Schuhen ziehen konnten und ein kühles Bier vor uns steht haben wir auch die Torturen von vorhin schnell vergessen 🙂

Am Ende sicher keine lupenreine Rotpunktbegehung aber ein Abenteuer war es allemal!

Die Wand pic: S.Morettini

TOPO von Bergsteigen.com

 

Finally, Schuhe aus, Bier raus!

Blog Stefano: http://becauseflatsucks.blogspot.co.at/?m=1


Plaisir im Gschnitztal – „Urknall – 7“

Nur etwa eine halbe Stunde von Innsbruck entfernt liegt das ursprünglich belassene Gschnitztal. Keine großen Liftanlagen, keine Hotelburgen sondern nur die naturbelassenen, grünen Hänge der Stubaier Alpen findet man dort.

Im Ort Gschnitz geht es links hinauf zur schön gelegenen Panoramarast St. Magdalena. Dort versorgt Hüttenwirt Peter Pranger seine Gäste mit Speis und Trank.

Hinter der Hütte gibt es einen Sportklettergarten sowie mehere alpine Sportkletterrouten: TOPO St. Magdalena weitere topos gibt es beim Wirt selbst, einfach fragen.

Wir entscheiden uns für den „Klassiker Urknall“, eine fünf Seillängen Route im 7. Grad. Die Route ist komplett eingebohrt, mit sehr kurzen Abständen. Seillänge 2 und 3 kann man auch zusammenhängen. Die Wand ist nur and die 100 Meter hoch und doch kommt ein kleinwenig Dolomiten Feeling auf, vor allem des Felses wegen. Die Tour lässt sich auch ideal mit der daneben liegenden „Made in Tirol“ (8) kombinieren.

Für alle die nicht klettern, es gibt auch einen neuen Klettersteig bis zur Hütte.

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super Verschneidung in der letzten Seillänge
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Aussicht in Gschnitztal
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die 2. Seillänge
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Zustieg ca. 45 min ab Parkplatz
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Obernberger Tribulaun
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St. Magdalena
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gute Stärkung nach dem Klettern
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die 1. SL ist a bissl schrofig 🙂
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am Ende gibts an Schnaps 🙂 Prost!

thx Stefano for the Photos!