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Momentaufnahmen aus den Bergen und Ländern dieser Welt

Kletterwochenende Wilder Kaiser

José und ich nützten vergangene Woche die Zeit und fuhren am Freitag zum Schleierwasserfall. Dieses Gebiet ist eines der bekanntesten und besten in ganz Tirol. Linien wie Weise Rose 9a, OpenAir 9a+ oder Wassermusik die alle von Alexander Huber erstbegangen wurden gehören immer noch zu den schwersten Routen im Lande.

Aber auch für nicht 9a Kletterer wie unsereins lohnt es sich die ca. 40 Minuten vom Parkplatz Hüttling Richtung Schleierwasserfall zu wandern. Der Weg ist schön und spätestens wenn man unmittelbar vor dem herabstürzenden Wasser das gewaltige Amphitheater dieser Kalkwand sieht wird man verstehen was den Charme dieses Gebiets ausmacht auch wenn man noch nicht einmal einen Finger an den Fels gelegt hat.

Da wir beide noch nie hier geklettert bin habe ich im Vorfeld kurz im Internet recherchiert und bin über diese Tiroler Great Line gestoßen:

Number One Direkt Video

Eine Maßnahme des Tirol Marketings 🙂 welche die bekanntesten und schönsten Linien im Land auswählt und ihnen ein Gesicht gibt.

Wie der Name verrät war dies auch die erste Linie am Schleier und so auch eine gute Wahl für unseren ersten Aufenthalt hier. Was soll man sagen zu dieser Route? Perfekter grauer Kalk welcher mit Löchern und großen Dellen gespickt ist und einer 30 Meter langen leicht überhängenden Linie folgt. Die Kletterhände werden schon beim hinschauen feucht 🙂

Im 3. Versuch klappt dann auch der Durchstieg nach dem die Sonne etwas aus der Wand ist und die Hände wieder trocken 🙂

Nach dieser Route gehen wir weiter in den Sektor Skywalk und gönnen uns noch die gleichnamige Route die auf 30 ebenfalls steilen Metern Löchern, Leisten und perfekte Züge bietet. Für den Rotpunkt reicht die Kraft nicht mehr aber wir sind infiziert vom Virus Schleier und so werden wir sicher wieder kommen.

 

Am nächsten Tag gings dann zur Waidringer Steinplatte wo wir den Klassiker Iron Mouse wiederholten.

Mehr Info hier: https://www.bergsteigen.com/touren/klettern/ironmouse-steinplatte/

Die letzte SL geht eigentlich an der Kante entlang, am Topo ist das aber nicht klar ersichtlich und so sind wir über die Nachbarroute 7+ ausgestiegen.

 

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Blick auf den Kaiser

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José in der 4er Länge

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andere Seillschaft in der richtigen Ausstiegslänge

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wir sind hier geklettert

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obern wirds steil

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das Dach umgingen wir dann aber dich rechts

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schöne Ausblicke

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Klettererin

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die mächtige Wand

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Skitour Östliche Seespitze, 3.416m, Stubaier Alpen

Gestartet vom Parkplatz in Seduck, kurz vor dem Schranken der leider erst ab Anfang Mai geöffnet ist. Auf Asphalt und mit Sportschuhen ging es vorbei an der Oberissalm in Richtung Franz Seen Hütte. Bei der Alpeiner Alm wurden das erste mal die Ski angeschnallt und dann ging es über eine bruchstückhaft geschlossene Schneedecke weiter. Ab der Hütte dann eine geschlossen Schneedecke.

Dem Alpeiner Bach folgend lang und flach das Tal hinein bis man links abzweigend, höher steigend Richtung Alpeiner Ferner kommt. Am Sattel vor dem Alpeiner Ferner geht es scharf nach links hinauf zum Alpeiner Kräulferner.

Am Vortag hatte es 5-10 cm Neuschnee gegeben und so war das Spuren angenehm in dem Neuen Schnee. Über das weite Gletscherbecken links haltend weiter nach oben. Hier wurde es etwas rutschig da der Neuschnee auf hartem Untergrund lag.

Die mächtige Gletscherzunge steigt man am besten linkerhand empor bis man in flaches Gelände gelangt. Danach quert man den Hang nach rechts in Richtung Gipfel. Dieser Teil war stark vom Wind beeinflusst und man musste auf die Triebschnee Ansammlungen Acht geben. Auch wenn es nur sehr wenig geschneit hatte waren einzelnen Pakete doch rechte heikel. Aufpassen auf Einwehungen in dem steilen Hang, ein Schneebrett hätte hier fatale Folgen.

Entweder richtet man am Grat ein Skidepot ein und steigt unschwierig bis zum Gipfel oder man hält sich rechts in der steilen Flanke und steigt bei sehr guten Verhältnissen mit den Ski bis ganz hinauf.

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Franz Senn Hütte

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entlang des Baches geht es weiter

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Wildgratspitzen und Schnrandele

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Alpeiner Ferner mit Schwarzenbergspitz

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ziemlich eisig

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Blick auf die Aufstiegs- und Abfahrtsroute  mit dem Alpeiner Kräulferner

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Blick Richtung Gipfel

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am Gipfelgrat

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Schrankogel Nordwand, wäre auch eine gute Abfahrt 🙂

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Blick zurück auf den Gletscher, rechts erkennt man die Aufstiegsspur

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Ruderhofspitze

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Wilder Freiger

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Blick zurück entlang des Grates

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Frühling auf der Oberisssalm

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Karte

Übersicht über die Tour