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Klettern auf Kalymnos

Wer kennt es nicht dieses Gefühl irgendwohin zu fahren worüber man schon so viel gehört und gelesen hat.

Man hat Vorstellungen, Gedanken und Bilder im Kopf wie es sein muss doch am Ende ist es doch wieder ganz anders.

So war es zumindest bei uns als wir jetzt zum ersten Mal in Kalymnos waren. Erwartungen hatten wir beide schon vorher aber wie die Realität aussieht wussten wir nicht.

So hatte Wolfgang eine Woche vor Abflug das Pech sich beim bouldern eine Kniefraktur zuzuziehen und bis zuletzt war es nicht sicher ob er überhaupt mitfahren würde. Zu guter Letzt entschied er sich doch dafür und war auf einen Relax Urlaub mit Strand und Meer ohne klettern eingestellt. Der Doktor hatte ihm mindestens drei Wochen Kletter Abstinenz verordnet.

Über das Climb Kalymnos Forum war ich auf der Suche nach einem Ersatz Kletterpartner der sich auch in Kevin, einem Kletterlehrer aus England fand.

Und so trafen wir uns am ersten Abend zu einem gemeinsamen Abendessen und machten Pläne für den nächsten Tag.

Wolfi begleitete uns und wollte mal schauen wie es ihm geht. Im Sektor Poets legte ich dann zum ersten Mal Hand an den kalymnischen Kalkfelsen und war so gleich begeistert. Rauh, lang, ausdauernd so waren die Routen die wir am ersten Tag abhackten. Das beste war jedoch, dass auch Wolfgang zwei Routen im Toprope durchstieg und so nicht nur tatenlos zusehen musste.

Ja was soll man sagen die Stimmung stieg von Tag zu Tag und wir genossen es immer mehr auf der Insel. Unsere tolle Vermieterin Noma mit ihrer herzlichen Art, die Sonne am Pool oder am Meer, das Essen und die neuen Kletterpartner die noch dazukamen wie Thomas, Tobi und Mike.

Wir besuchten auch die kleine Nachbarinsel Telendos und viele andere Sektoren. Leider verging die Woche viel zu schnell doch wir werden wieder kommen!

Efkaristo Kalymnos!

Gabler 3.263m – Gerlos – Wildgerlostal

-15 Grad am Parkplatz am 16. April? Ja so war es noch vor ca. 2 Wochen. Deshalb gab es auch noch guten Pulver und der wollte schnell genutzt werden. Zu lange durfte man sich nicht Zeit lassen den Gipfel des 3.263m hohen Gablers zu erreichen. Denn die Frühlingsonne schmilzt auch bei diesen tiefen Temperaturen die weiße Pracht schnell dahin.

Der Gabler ist auf jeden Fall eine sehr schöne und lange Tour im Wildgerlostal. Start ist am Gasthaus Finkau von wo man dem Forstweg Richtung Zittauerhütte folgt. Schon bald sieht man das mächtige Haupt des Gablers und damit das Ziel.

Der Weg streckt sich jedoch etwas und so braucht es doch seine Zeit bis man am Gipfelhang, der sogenannten „Glatze“ steht. Langsam schlängelt man sich höher und genießt die wunderschönen Ausblicke

Genaue Beschreibung hier: https://www.bergsteigen.com/touren/skitour/gabler-ueber-die-glatze/

am Forstweg, hier befindet man sich schon im NP Hohe Tauern
der Gabler links, rechts daneben die Reichenspitze
die Spur führt nach links in Richtung der Felsen
Wegmarkierungen
die ersten genießen den Pulver
die Abfahrt führt direkt über einen langen steilen Hang nach unten
Großvenediger
links der felsige Gipfel. Eine Stelle am Gipfelgrat ist etwas heikel und ausgesetzt, hier als kleine felsige Pyramide zu erkennen. Diese ist ziemlich plattig und bei Neuschnee ungut zu überwinden.
Gipfelgrat
Blickrichtung Italien
Aussicht vom Gipfelgrat zurück zum Skidepot
Aussicht
der Hang bietet jedenfalls viel Platz für eigene Spuren
Blick zurück