climbfreeblog

Momentaufnahmen aus den Bergen und Ländern dieser Welt

Posts from the ‘Allgemein’ category

Powder im Hinterhof

Samstag irgendwo in der Nähe von Innsbruck…

Video:

 

Bilder:

IMG_2879

IMG_2894

IMG_2905

IMG_2918

IMG_2924

IMG_2939

IMG_2952

IMG_2954

IMG_2959

IMG_2960

IMG_2966

IMG_2968

IMG_2980

IMG_2981

IMG_2983

IMG_2993

 

Titelbild by S. Morettini

 

Advertisements

Skitour Wetterkreuzkogel 2.591m, Kühtai- Sellrainer Berge

Gestern eine recht einfache Skitour auf den Wetterkreuzkogel im Wörgetal gemacht. Die Lawineabgänge der vergangenen Tage zeigten die gespannte Situation. Gleitschnee und Schneebrettlawinen waren auf verschiedensten, meist sehr steilen Hängen aller Expostionen zu sehen. Eine ausführliche Beschrebung liefert der Blog des Lawinenwarndienstes Tirol: https://lawinenwarndienst.blogspot.co.at/2018/01/ruckblick-auf-ereignisreiche-tage-bei.html

Der Schnee ist mittlerweile, je nach Höhenlage auch sehr unterschiedlich ausegprägt. In den unteren Lagen durch Regeneinfluss mit teilweise tragfähigem Harschdeckel. In den oberen Lagen starke Windverfrachtungen und somit oft gepresster Pulver der sich gestern jedoch gut fahren lies.

IMG_2781

Morgenstimmung im Kühtai

IMG_2796

ein strahelnd blauer Tag heute

IMG_2804

Lawine unterhalb des wessteigen Anstiegs zum Pirchkogel

IMG_2808

Wörgetal, rechts der Wetterkreuzkogel

IMG_2809

einsame Spur

IMG_2812

zwei Tourengeher im Aufsteig

IMG_2824

der Gipfelhang war ziemlich eingeblasen

IMG_2834

Wetterkreuz

IMG_2839

Blickrichtung Oberland, Nebel im Tal

IMG_2846

Blickrichtung Kühtai

IMG_2863

mittlerer Teil der Anfahrt

Skitour Naviser Kreuzjöchl 2.536m, Almenrunde

Heuer mein 2. mal auf dieser Tour und doch fasziniert mich das Navistal immer wieder aufs Neue. Kaum einen halbe Stunde von Innsbruck entfernt entfaltet sich eine unberührte Gebirgslandschaft. Wenn dann noch strahlender Sonnenschein und ein Zuckerguss aus frischem Pulver dazukommen steht dem Glück auf zwei Brettern nichts mehr im Weg. Heute zum ersten Mal mit neuem Tourenski dem Völkl VTA 98 unterwegs.

Verwunderlich ist nur wo ein paar Zeitgenossen bei dieser Lawinewarnsutfe (3, am oberen Ende der Skala) Ihr Glück heraus forden. Villeicht sollte es aber auch nur ein Statement sein den Gipfelhang auf der vollen Länge südseitig abzuschneiden.

Auf jeden Fall lässt sich das Naviserkreuzjöchel von mehreren Seiten begehen und befahren und die Abfahrt Richtung Klammalm ist sicher nicht die schirchste. Das schön kuppierte Gelände ist bei Neuschnee perfekt und auch relativ Lawinensicher.

Lediglich der Weg Richtung Peeralm zieht sich etwas am Ende. Dafür gabs dort ein erfrischendes Weizen und einen super Kaspressknödel.

IMG_2652

Stöcklalm

IMG_2659

IMG_2661

tiefster Winter

IMG_2672

im Hintergrund Olperer und Fußstein

 

IMG_2677

Naviser Kreuzjöchl, 2.536m

IMG_2680

Abfahrt Richtung Klammalm

IMG_2684

schon einige Spuren aber immer noch genügend Platz

IMG_2686

Rückblick zum Gipfel

IMG_2696

Moon

IMG_2701

Sunset

IMG_2705

die neuen Latten

Skitour Grünsteinscharte, 2.272m vom Gasthof Arzkasten

Eine der klassischen Touren in den Mieminger Bergen. Neben dem Wank wohl auch eine der beliebtesten.

Ich hatte diese Tour schon lange im Sinn und eigentlich wundert es mich, dass es überhaupt so lange gedauert hat. Am Nachbarberg dem Wank bin ich ja schon unzählige male gestanden aber auf die Grünstein Scharte hatte ich es noch nie geschafft.

Gestern, am 26.12.2017 war es dann endlich soweit. Später Start um 10.45 vom Parpklatz Arzkasten neben dem Bachbett entlang in Richtung Lehnberghaus. Von dort gerade zurück in die Grünsteinscharte.

Der späte Start war beabsichtigt und ich spekulierte mit den warmen Temperaturen und der Sonneneinstrahlung auf Firn im Hochwinter. Leider ging ein leichter Föhn und so schaffte es die Sonne auch mit einer Abfahrt um 13.20 nicht ganz den Harschdeckel vollständing aufzuweichen. Der Schnee war trotzdem ganz gut zu fahren und die Aussicht top so vergebe ich 7 von 10 möglichen Punkten 🙂

IMG_2618

Grünsteinscharte im Hintergrund

IMG_2621

die Höllscharte mit Hölltörl, könnte man auch in Kombination mit der Grünsteinscharte machen

IMG_2622

gut gespurt und einiges los

IMG_2624

optimales Skigelände

IMG_2626

a bissl Dolomitefeeling

IMG_2629

die eigentliche Scharte und das Ende der Tour. Auf der anderen Seite kann man Richtung Tajakopf weiter fahren bzw. Richtung Skigebiet Ehrwald

IMG_2632

Skitour Vennspitze, 2.390m

Eine weihnachtliche Skitour, führte Birgit, Kathi, Stefano und mich  am 24.12.2017 auf die Vennspitze. Die etwas über 800hm vom Gasthof Steckholzer legt man in gemütlichem Anstieg zuerst im Wald und später im offenen Skigelände zurück.

Eine traumhafte Aussicht bot sich uns an diesem Weihnachtstag auf die umliegenden Bergketten wie die Stubaier und Tuxer Alpen.

Die Schneeverhältnisse konnten durchaus noch als sehr gut bezeichnet werden, wenngleich der Gipfelhang etwas vom Wind abgeblasen war.

IMG_2528

durch den Wald

IMG_2545

im freien Gelände mit dem Gipfel am linken Bildrand

IMG_2555

die Stubaier im Hintergrund

IMG_2558

Panorama mit den Stubaiern im Hintergrund

IMG_2559

Sun is shinning, weather is sweet…

IMG_2575

Gipfel mit Fußstein, Olperer und Schrammacher im Hintergrund

Fußstein

Fußstein

Siurana – Klettern in Katalonien

Gemeinsam statt Einsam war unser Motto und so machten sich 9 Tiroler und ein spanischer Serfauser 🙂 auf in den Süden um über den Tellerrand der Alpen hinaus in die unendlichen weiten der spanischen Kalksteinklettergebiete zu schauen. Eine holländische Fluglinie machte uns fast einen Strich durch die Rechnung doch am Ende ging alles Gut…

750_8519

Boy’z in da House in Siurana (Georg, Daniel, Arthur, Stefan, Bernd, Wendelin, Michi, Martin und Jose)

La Rambla und andere Denkmäler

Siurana dürfte wohl jedem eingefleischtem Kletterer ein Begriff sein. Wer die Wand von „El Pati“ einmal in Natura vor sich gesehen hat, weiss warum sich hier die Meister der Sportkletterszene treffen. Ehrfürchtig schweifft der Blick über den orange-roten bis grauen Fels und erblickt dabei Überhänge, Verschneidungen und Dächer die geradezu für das Klettern gemacht zu scheinen.

Mit Routen wie la Rambla (9a+), Estado critico (9a) oder Golpe de Estado (9b) wurde hier Klettergeschichte geschrieben.

La Rambla direct oder la Rambla extension ist eine von Alexander Huber 1994 eröffnete Route. Sie beginnt in einer abdrängenden Verschneidung und endete ursprünglich in 35 Metern Höhe, wobei sie 15 Metern überhängt. Obwohl Alexander Huber eigentlich geplant hatte die Route zu verlängern lies er dies nach einem Griffausbruch sein. Dani Andrada fand dann eine Travers Variante und so verlängerte sich die Route auf 41 Metern. Alexander Huber meinte, dass die Verlängerung den Grad von 9a nicht erhöht. Heute ist die Route jedoch mit 9a+ bewertet und stellte somit eine der ersten Routen in diesem Grad dar.

750_8250

Sektor „El Pati“ mit la Rambla im linken Bereich

 

Spielplatz für Alle

Gottseidank bietet Siurana nicht nur dem Elite Kletterer einen perfekten Spielplatz sondern auch dem ambitionierten Amateur. Es gibt zwar einige 6a’s und auch den ein oder anderen 5er, eine größere Auwahl hat man jedoch wenn man mindestens 6b, besser noch 6c/ 7a klettert.

Der Fels in Siurana ist meist bombenfester Kalk der mit Leisten, Löchern, Auflegern und Rissen aufwartet. Genau dieser Mix ist es auch der das Klettern so richtig intressant machte. Im Sektor L‘ Aparador gibt es zum Beispiel im linken Teil technische und boulderlastige Routen wie die wunderbare Petitona 7b und weiter rechts 40m lange Ausdauerhämmmer wie die Routen Llaraguda 7b+ (extrem knackiger Riss), Solo a Solas 7c (Ausdauer mit Runouts) und Rauxa 7b (Rissverschneidung mit Boulderfinisch).

750_8588

Die Route Solos a Solas 7c, Sektor L‘ Aparador, 38m

Espero Primavera

Viele Sektoren in Siurana sind Südseitig ausgerichtet und bieten sich deshalb auch in der kalten Jahreszeit zum klettern an. Im Oktober war es in der Sonne für mich fast zu warm aber das ist wohl Geschmackssache. Es gibt ja auch noch genügend schattige Sektoren wie zum Beispile L‘ Aparador oder Cal’onassis die bis zum Nachmittag im Schatten liegen.

Im Sektor Espero Primavera, zu deutsch Ich erwarte den Frühling sollte man nicht klettern wenn es zu heiss ist. Die Routen dort sind allerdings fantastisch. Sehr zu empfehlen der Megaklassiker, Mandragora 7b+, Papagora 7b+ und Remena Nena, harte 7a.

750_8461

Pablo in „Mandragora“ 7b+, Sektor Espero Primavera. Spannende Kletterei!

Unterkunft

Das Dörfchen Siurana, direkt auf den Felsen bietet einen Campinplatz. Wir bevorzugten jedoch Cornudella de Montsant. Ein netter kleiner katalanischer Ort nur 10 Autominuten von den Felsen entfernt. Die Unterkunft la Viletta war für 10 Personen perfekt.

750_8474

Siurana bei Sonnenuntergang

 

Fotoalbum

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ticklist:

  • Solos a Solas, 7C , L’Aparador
  • La Mandragora, 7b+, flash, Espero Primavera
  • El Petitona 7b, L’Aparador
  • Fandango, 7b, El Falco- Arboli
  • Remena Nena, 7a, OS, Espero Primavera

 

ALPS Project Challenge – Frankenjura

Die Route Action Directe (11) kennen die meisten Kletterer wahrscheinlich und auch den Mann welcher diese erst beging. Nämlich Wolfgang Güllich. Spätestens seit dieser Erstbegehung ist das Frankenjura wohl das bekannteste Sportklettergebiet Deutschlands und mit seinen unzähligen Felsen und unglaublichen 11.000 Routen gibt es für jedermann und jede Frau den passenden Felsen.

Auch unsere kleine Gruppe bestehend aus Neele, Lauri, Mari, Timo, Thomas und mir ging unter der Leitung von Hati Finsterer und Andi Hoffmann an die heiligen Löcher der Fränkischen.

Wir wollten zwar nicht gleich die Action Directe durchsteigen, doch unsere Ziele waren auch ambitioniert und dem ein oder anderen Zweifingerloch lehrten wir das fürchten bzw. manchmal auch umgekehrt 🙂

Gratulation an Mari, die als erste unserer Gruppe Ihr Projekt mit Bravour abhacken konnte. Das zweite treffen der Project Challenge Gruppe war ein voller Erfolg und das klettern in der Gruppe war glaub ich für jeden sehr motivierend. Es bildete sich ein super Teamspirit am Fels und auch abseits davon. Ich hoffe wir sehen uns bald wieder und wünsche jedem viel Erfolg mit seinem/ Ihrem Projekt.

Wer mehr zur ALPS Project Challenge erfahren will kann sich hier informieren:

ALPS PROJECT CHALLENGE 2017

Felsen die wir besuchten:

  • Roter Fels
  • Wolkensteiner Wand
  • Püttlacher Wand
  • Schlossbergwände
  • Weissenstein
750_6881

Timo und die Meister

750_6894

Andi Hoffmann in der Abseits Falle 8-

750_6900

die Mädels lassen die Muckis spielen

750_6910

Neele in Ike Bana, einer super 7a an der Püttlacher Wand

750_6905

saubere Haltung und sauberes sichern bei Thomas 😉

750_7057

Mari steigt ihr Projekt, den Entsafter am Weissenstein durch

750_7038

Entsafter, 7b. Nomen est Omen 🙂

750_7206

Abendstimmung am Weissenstein

750_7118

ich beim entsaften (Bild: Timo Skarwan)

750_7238

danach braucht man anständige Fränkische Kost

750_7263

Nacht am Campingplatz in Morschreuth

Dolomiten, Super Tegolina 7a, Lastoni di Formin

Eine 8-Seillängen Route am Lastoni di Formin. Die Kletterei ist sehr abwechslungsreich, man startet gleich zu Beginn in einen Fingerriss wie man ihn eher aus den USA kennt oder auch nicht wie ich 🙂

Auf jeden Fall sollten die Finger aufgewärmt sein. Ansonsten herrscht schwarzer Fels mit Löchern Leisten und Seitgriffen vor. Allgemein ist die Route athletisch aber auch Technik ist gefragt, speziell in der2. Seillänge.

Die Tour ist bis ca. 2 Uhr im Schatten, danach hat man Sonne. Die Absicherung ist recht gut wenngleich die Haken durchaus weiter auseinander stecken und es gibt auch den ein oder anderen Runout. Ein paar Friends empfehlen sich zur zusätzlichen Absicherung.

In der letzten Seillänge querten wir rechts zu einem Stand der aber nicht im Topo steht, Es würde auch geradeaus weiter gehen, allerdings fand ich keinen Bolt und der letzte Borhaken ist schon ziemlich weit unter einem..

FAZIT: schöne Tour mit toller Aussicht, an kalten Tagen empfiehlt es sich aber auf die Sonne zu warten.

Hohe Munde 2.662m Überschreitung West-Ost

Eine super Tour die vom Parkplatz Strasserbghaus über die niedere Munde zuerst zum Ostgipfel (2.662m) und schliesslich zum Westgipfel (2.592m) führt.

Der Abstieg erfolgt dann zur Rauthütte und von dort weiter zur Buchener Höhe wo das Auto geparkt ist.

Der Weg vom Ost- zum Westgipfel führt über einen Seil versicherten, recht steilen Steig zuerst hinab und dann wieder aufwärts.

Gesamt Gehzeit etwa 7 Stunden und ca. 1.700 hm im Auf- und Abstieg. Der Abstieg zur Rauthütte ist etwas zermürbernd, da sehr steil und steinig. Stöcke sind hier ratsam.

DSCN9937 (1)

Inntal und Gaistal

Bildschirmfoto 2017-07-13 um 23.45.02.png

GPS Track in Google Earth

IMAG3478

Ostgipfel

DSCN9902

Wolkenmeer

DSCN9925

Blickrichtung Gipfel von der niederen Munde

DSCN9926

Blick aufs Wetterstein

DSCN9927

schöner Übergang

DSCN9932

der lange Rücken zum Westgipfel