Ortler (3.905m) über Hintergrat

Im Juli, ca. ein Monat nach der Geburt meiner Tochter Aurelia konnte ich das perfekte Wetter nutzen und König Ortler einen Besuch abstatten.

Gemütlich ging es am Vortag zur Hintergrathütte. Nach einem reichlichen Abendmahl hies es um 3.30 auf zur Tagwache. Ein perfekter Sommertag erwartete uns und lies den Hintrergrat so zum Genuss werden.

Die Hintergrathütte. Am Abend noch umhüllt von Wolken
Das frühe Aufstehen ist zwar nicht immer gemütlich aber im Endeffekt lohnt es sich meistens.
wer findet die rote Biwakschachtel
der Aufstieg gestaltet sich zuerst durch ein recht zerfurchtes Schotter Couloir über das es stetig höher geht. Das Seil kann man hier noch im Rucksack lassen. Im Hintergrund die Königsspitze.
schön der Sonnenaufgang
das abklettern hinter dem Signalkopf war eine der Schlüsselstellen aufgrund des Schnees. Man könnte hier auch abseilen.
Der Signalkopf wird linker Hand umgangen
im oberen Bereich. Der Grat ist teilweise schon recht ausgesetzt und erfordert Trittsicherheit.
beim Abstieg über den Normalweg. Der Gletscher ist am Anfang noch recht flach und wird dann zunehmend steiler.
die Payerhütte auf ihrem Adlerhorst. Der Abstieg über den Normalweg zieht sich dann doch noch etwas. Man legt immerhin über 2.000 Höhenmeter zurück. Da lohnt sich eine Pause auf der Payerhütte.
Blick in die Nordwand. Der obere Teil schaut ja noch ganz gut aus. Unten ist aber fast alles abgeschmolzen.