Serles Nordrinne

Ein Klassiker im Nahbereich von Innsbruck. Die Serlesnordrinne ist mittlerweile kein Geheimtipp mehr, überzeugt aber im Gesamtpaket trotzdem noch als reizende Tour auf den Thron der Tiroler Landeshauptstadt.

Start ab Mariawaldrast bzw. Ochsenalm über die südlichen Kare bis aufs Jöchl. Von hier ging es mit den Ski am Rucksack zum Gipfel und anschließend zur Nordrinne.

Mit 2x 30Meter abseilen kann man die beiden Steilstufen überwinden.

Die Rinne an sich war dann gut zu fahren und ist vom Anspruch her nicht viel steiler wie zb. der Ampferstein. Am Ende kurzer Gegenanstieg Richtung Maria Waldrast.

Am Weg zum Gipfel
Querung zur Rinne
Erste Abseilstelle

Let‘s Fetz 🙂
Blick zurück

Olperer, 3.476m aus dem Schmirntal

Ein weiterer Klassiker in den Tuxer Alpen.

Der Olperer lässt sich gleich von mehreren Seiten aus besteigen. Aus dem Schmirntal, aus dem Valsertal, vom Speicher Schlegeis, vom Skigebiet Hintertux (wobei man hier wirklich mit dem Lift bis zum Gratansatz fahren kann und so das ganze zu einer Mini Tour verkommt).

Da wir nicht faul sind wählten wir den Anstieg aus dem Schmirntal. Man parkt im hintersten Schmirntal und geht das Wildlahnertal entlang hinein. Eine einzigartige ursprüngliche Landschaft erwartet einen.

Dabei hat man von Anfang an das Ziel fest im Blick. Die massiven Felspyramiden von Fusstein und Olperer zieren den Talschluss. Doch der Weg ist noch weit. An die 2.000 Höhenmeter werden bis zum Gipfel überwunden.

Und auch den Grat des Olperers sollte man trotz den Eisenstiften nicht unterschätzen. Besonders wenn es nur eine dünne Schneeauflage gibt und man immer wieder über die glatten Granitplatten darunter kratzt. Also Vorsicht sonst heissts:

„Da ging er auf den Olperer und machte einen Stolperer, er hat nicht aufgepasst der Alte nun liegt er unten in der Spalte“

Olperer und Fussstein immer fest im Blick geht es das Wildlahnertal hinein
Querung am letzen langen Hang bevor man die Wildlahnerscharte erreicht
Am Grat zum Olperer, links das ruhige Wildlahnertal und rechts der Trubel des Gletscherskigebietes Hintertux
der letzte Teil des Grats ist wieder leichter
Yes, der Gipfel ist erreicht