Mixed Klettern in diesem Zusammenhang meint nicht das klettern in Fels und Eis mit Steigeisen und EisgerÀten sondern das mischen verschiedener Kletterpartner, Stile und Gebiete.
Das Leben ist das was passiert wÀhrend du damit beschÀftigt bist andere PlÀne zu machen.
So kam mir mein letzter Klettertrip auch vor. Nachdem ich Samstags noch kurz entschlossen nach BĂŒrs fuhr. Dort traf ich mich mit Flo, dem ich Tags zuvor eigentlich abgesagt hatte.
Warum? Ja weil das Leben halt so spielt. Vieles ist einfach nicht mehr ganz so selbstverstĂ€ndlich wie frĂŒher.
Kinder kommen. Verantwortung wÀchst. Man ist nicht mehr nur auf sich gestellt. Was auch schön ist. Trotzdem Àndert sich etwas.
Manch ein Ziel kommt abhanden. Andere kommen hinzu.
TrÀume bleiben. Auch wenn Sie nicht immer zum Greifen Nahe sind. Vielleicht hÀlt man daran fest, vielleicht auch nicht.
Was bleibt sind zwei Seelen in einer Brust. Die eine sehnt sich nach Abenteuer, Freiheit und den groĂen WĂ€nden. Die andere findet ErfĂŒllung in Familie, BestĂ€ndigkeit und den kleinen Dingen des Lebens.
Das grosse Ganze ist der Ăberbegriff. Unterm selben Himmel wie ihr, wohn auch ich. Alles hat seine Berechtigung.
Granit ist fest und hart. Doch im Boden da schlummern Kristalle, wenn man nur genau hinsieht.


2. Tag: Conquest an der Grauen Wand
Tom, schlug diese Route vor. Und ich war nicht enttÀuscht. Eine Renaissance meiner GranittrÀume. Die erste SeillÀnge gleich recht knackig, vor allem nach langer Granit Abstinenz. Danach schöne leichte LÀngen. Auch die 6c LÀnge löst sich schön auf.
Lediglich die Crux 7a LÀnge fÀllt etwas aus dem Rahmen. Hier könnte man aber auf die 6b Plaisir Variante ausweichen.






Am 3. Tag stand der ESE Grat am Furkahorn am Programm. Ein schöner Granitgrat auf das 3.168m hone Gross Furkahorn. Technisch eigentlich einfach aber Klettern auf Reibung in Bergschuhen kann auch interessant sein.










4. Tag: Hannimoon am Hanniballturm
Die fĂŒr den letzten Tag auserkorene Plaisir Tour stellte sich dann als recht harter Brocken heraus.
Anstehen auf winzigen Granitkiesel bzw. Teflonartigen Granitplatten in der ersten LĂ€nge. Eingestellt war ich auf Haken klippen und durch cruisen. Das war wohl nix. Nach der ersten Watschen wussten wir womit wir es zu tun hatten und dann gingâs leichter. Aber auch nicht geschenkt. Mit jeder SeillĂ€nge wurde es besser und dann standen wir oben in Hanicity und warteten auf den Bus.











Danke Leben, danke BĂŒrs, danke Furka und danke Flo! Losfahren lohnt sich immer đ