Plaisir im Gschnitztal – „Urknall – 7“

Nur etwa eine halbe Stunde von Innsbruck entfernt liegt das ursprünglich belassene Gschnitztal. Keine großen Liftanlagen, keine Hotelburgen sondern nur die naturbelassenen, grünen Hänge der Stubaier Alpen findet man dort.

Im Ort Gschnitz geht es links hinauf zur schön gelegenen Panoramarast St. Magdalena. Dort versorgt Hüttenwirt Peter Pranger seine Gäste mit Speis und Trank.

Hinter der Hütte gibt es einen Sportklettergarten sowie mehere alpine Sportkletterrouten: TOPO St. Magdalena weitere topos gibt es beim Wirt selbst, einfach fragen.

Wir entscheiden uns für den „Klassiker Urknall“, eine fünf Seillängen Route im 7. Grad. Die Route ist komplett eingebohrt, mit sehr kurzen Abständen. Seillänge 2 und 3 kann man auch zusammenhängen. Die Wand ist nur and die 100 Meter hoch und doch kommt ein kleinwenig Dolomiten Feeling auf, vor allem des Felses wegen. Die Tour lässt sich auch ideal mit der daneben liegenden „Made in Tirol“ (8) kombinieren.

Für alle die nicht klettern, es gibt auch einen neuen Klettersteig bis zur Hütte.

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super Verschneidung in der letzten Seillänge
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Aussicht in Gschnitztal
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die 2. Seillänge
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Zustieg ca. 45 min ab Parkplatz
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Obernberger Tribulaun
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St. Magdalena
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gute Stärkung nach dem Klettern
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die 1. SL ist a bissl schrofig 🙂
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am Ende gibts an Schnaps 🙂 Prost!

thx Stefano for the Photos!

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Klettersteig Monte Grappa 1.775. m (Carlo Guzella)

Ein Klettersteig der nicht nur sportlich- sondern auch geschichtlich interessant ist. Am Gipfel des Monte Grappa erinnert ein monumentales Bauwerk an die tausenden Toten die im I. Weltkrieg bei den Grenzkämpfen zwischen Italien und Österreich-Ungarn gefallen sind.

Am Gipfel dieses südlichsten Dolomitenausläufers eröffnet sich ein 360° Grad Panorama das seinesgleichen sucht.

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im 2. Teil des Steiges, im Hintergrund die Venezianische Tiefebene
INFO Klettersteig:
Anlage: in sehr gutem Zustand, neues Stahlseil (Stand April 2017)
Schwierigkeit: C/D
Gesamtgehzeit: ca. 6-7 Stunden, vom Parkplatz hin- und zurück
Höhenmeter gesamt: ca. 1.500hm
Ausgangspunkt: Parkplatz im Valle San Liberale
Anfahrt: Bei Crespano del Grappa, zweigt die ausgeschilderte Strasse ins Valle San Liberale folgend ab. Dieser bis zum Ende im Tal folgen (großer Parkplatz)
TOPO von bergsteigen.com: TOPO FERRATA CARLO GUZELLA

 

Beschreibung Klettersteig:

Vom Parklplatz im Valle San Liberale steigt man durch lichten Laubwald steil hinauf in Richtung der felsigen Abrüche des Monte Grappa. Der Weg ist immer gut ausgeschildert. Nach ca. 1 Stunde Zustieg fängt der Klettersteig an. Es geht über grasdurwachsene Felsrücken recht gemütlich immer höher wobei das Stahlseil manchmal Hilfe bietet. nach Süden hin bieten sich Tiefblicke ins Tal und bei klarer Sicht lässt sich auch schon das Meer erkennen.

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Hier gehts los

In der Mitte des Berges teilt eine in den Berg geprengte, schmale Strasse, die sich durch enge Tunnel auf den Gipfel windet den Klettersteig. An dieser Stelle befindet sich auch die Schlüsselstelle des Steiges die man recht luftig überwindet. Danach wird es kurz wieder einfacher bis nochmals ein steiler Felsaufschwung einiges an Kraft abverlangt.

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Tunnel
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hier wird der Tunnel überwunden
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nochmals steil

Danach geht es am Grat entlang bis zum Ausstieg von welchem man in einer halben Stunde den Gipfel mit dem Monument erreicht. Von hier bieten sich grandiose Ausblicke. Nach Süden hin in die venezianische Tiefebene und dem Meer und nach Norden zu den schroffen und teils schneebedekcten Dolomitengipfeln.

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Blickrichtung Norden mit der Marmolada im Hintergrund
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das Denkmal

 

Geschichte:

Hier oben boten sich die Italienische – und die Österreichisch-Ungarische Armee erbitterte Schlachten. Auch heute sieht man noch viele kleine Tunnels die, zum Schutz vor Angriffen der Gegenseite in den Berg gehauen wurden. Man kann nur erahnen was es geheissen habe muss wochen bzw. monatelang, auch im Winter hier in den Bergen auszuharren, mit täglichen, oft stündlichen Beschuss.

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Insgesamt gab es drei Piaveschlachten. Die 1. Piaveschlacht im November 1917, die 2. Piaveschlacht im Juni 1918 und die dritte Piaveschlacht im Herbst 1918. Allein bei der 3. Schlacht fielen auf italienischer Seite 40.000 Mann.

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