Wenn man gemütlich auf der Stöcklalm auf seiner Rodel sitzt blitzt dieser markante Felszacken auf der anderen Talseite heraus und man fragt sich wie wohl der gewaltige Nordwesthang heute zum fahren ginge. So zumindest ging es mir schon oft.
Man sollte zur Besteigung der Schafseitenspitze aber schon gute Bedingungen abwarten oder zumindest sichere. Gute Bedingungen wären natürlich frischer Pulver und eine geringe Lawinengefahr. Da es in Tirol aber seit Weihnachten fast nicht mehr geschneit hat waren die Bedingungen zumindest sicher 🙂 Guten Pulver fand ich noch in einer unverspurten Rinne im Wald, im Gipfelhang staubte nur mehr der windverpresste Schnee.
die Stippleralm – Hochlegerweiter gehts Richtung GratHabicht – das Ziel für morgenBlickrichtung Navishier der erste Felskopf den man überklettertWolfirauf…..und wieder runterhier sieht man die beiden Felszackenim oberen Teil des Gipfelhangs. Man kann die Felszacken auch vermeiden wenn man den Gipfelhang direkt geht, dafür muss es aber sehr sicher sein.im Hintergrund der Gipfelsteile Lines hinter dem Gipfeltolle Aussicht
Am Montag haben wahrscheinlich viele noch den letzten Ferientag genützt, um bei sonnigem Winterwetter eine angenehme Skitour zu machen.
So auch Martin, Jose und ich. Startpunkt war Feichten im Kaunertal. Von dort geht es entlang eines Rodelwegs zuerst zur Verpeilalm und anschließend zur Verpeilhütte, welche im Winter geschlossen ist.
Nun kann man sich entscheiden in welche Richtung man geht. Entweder geradeaus Richtung Verpeiljoch um anschließend eine der dortigen, nordseitigen steilen Rinnen abzufahren oder rechts Richtung Mooskopf Madatschkopf bzw. Madatschjoch 3.030m.
Wir entschieden uns links abzubiegen und über den Schweikartferner Richtung Sonnenkögel zu gehen.
kurz nach der Verpeilhütte, am Ende des Tals das Verpeiljochder eindruckvolle HängegletscherAufstieg Richtung Seebeim See, im Hintergrund die Rofelewandüber den langen Schweikertferner geht es bergaufdiese Rinne sind wir hinauf, eine einzelene Spur war bereits vorhanden. Der eigentliche Sonnkögel liegt rechts, der war aber exterm abgeblasen. die steile Rinne ließ sich nur mit einigen Spitzkehren überwinden. Ca. 40 Grad geschätztweicher körniger Schnee machten das Vorankommen nicht unbedingt einfacheram Ende stapften wir noch. Auf der Kompass Karte war bei unserem Ziel kein Name angegeben. Laut Panico Führer guibt es aber einen Mittleren, östilchen nd westlichen Sonnekögel. Hier links hinten der Gipfel des m.A. nach mittleren Sonnenkögels. Abfahrtzurück über den Gletscher, bei gutem Pulvernoch viel Platz für eigene Schwünge