Arco – Via Natarj und Archangelo

Den ersten Schnee gab es vergangenes Wochenende schon in Tirol und in einigen Tälern wurde es weiß. José und ich entflohen dem Winter an den Gardasee. Auf der Fahrt über den Brenner gab es jede Menge Schnee, doch schon ab Bozen lichtete sich der Himmel und die Sonne schien.

Genussklettern am ersten Tag in der Via Nataraj an der Mandrea hinter Arco war angesagt. Eigentlich wollten wir ja die Soleado machen aber die Nataraj lief uns sozusagen zufällig vorher über den Weg 🙂

Charakter: Besser abgesichert als die Routen in Massone führt die Linie entlang von Verschneidungen und kleinen Überhängen elegant durch die Wand. Eigentlich gibt es keine „schiache“ Seillänge und am Schluss wartet mit der 6c Ausstiegsvariante sogar noch eine etwas pumpigere Seillänge. Sodass man schlussendlich doch das Gefühl hatte etwas getan zu haben 😉

INFO UND TOPO HIER: https://www.bergsteigen.com/touren/klettern/via-nataraj-mandrea/

Ciao Italia, etwas anderer Charakter als in den Dolos, aber auch schön 🙂
1. SL
Piazen
rauher, fester Fels
viele Tropflöcher
Seilschaft in einer Nachbartour. Am Stand lies sich die Aussicht geniesen
Hello my Friend!
Abschlusslänge wird noch mal steiler 🙂
kurz von Genuss auf Angriffsmodus umschalten
konzentrieren, und da hat er Sie schon die Ausstiegsgriffe. Geschafft! Ein netter OS für uns beide

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Via Archangelo, Costa dell Anglone Nord, VI+, zwei Stellen VII oder VII+, 350 Meter.

TOPO: http://www.klettern-sarcatal.com/index_htm_files/via-archangelo.pdf

Charakter: Tolle semi-alpine Tour die von Heinz Grill und Florian Kluckner hier eröffnet worden ist. Die Tour ist mit Ringen und Sanduhrschlingen eigentlich relativ gut abgesichert. Hie- und da kann man jedoch auch noch einen zusätzlichen Friend benötigen.

Das Highlight stellt sicher die 4. Seillänge dar wo man einen langen Quergang an Sintern und einem Überhang macht zu einem Hängestand an zwei Sanduhr Schlingen.

Plattenstelle in der 2. Länge
Querung am Beginn der 3. SL
Anfang der 4. Länge. Fester Brokkoli Fels
die spektakuläre Querung in der 4. SL
in welcher MSL gibt es sowas sonst?
und immer wieder herrliche Tiefblicke nach Dro
einfach eine schöne Lnadschaft
und eine geniale Kletterei
Querung am Anfang der 5. SL
dreier Seilschaft in der Nachbartour
wieder eine Querung
die Route macht im oberen Teil viele Quergänge. Hier ist es eher eine Schlangenlinie die man klettert und man macht mehr horizontale als Vertikale Meter
etwas abgespeckt die Tritte in der 8. SL
Ausstieg nach dem letzten Überhang der die nominelle Schlüsselseilänge darstellt. Die Passage ist aber kurz und sehr gut gesichert. Für José und mich ging alles im OS 🙂
Dro
Danke José für das schöne WE!
Ungefährer Routenverlauf

Kletterwochenende Wilder Kaiser

José und ich nützten vergangene Woche die Zeit und fuhren am Freitag zum Schleierwasserfall. Dieses Gebiet ist eines der bekanntesten und besten in ganz Tirol. Linien wie Weise Rose 9a, OpenAir 9a+ oder Wassermusik die alle von Alexander Huber erstbegangen wurden gehören immer noch zu den schwersten Routen im Lande.

Aber auch für nicht 9a Kletterer wie unsereins lohnt es sich die ca. 40 Minuten vom Parkplatz Hüttling Richtung Schleierwasserfall zu wandern. Der Weg ist schön und spätestens wenn man unmittelbar vor dem herabstürzenden Wasser das gewaltige Amphitheater dieser Kalkwand sieht wird man verstehen was den Charme dieses Gebiets ausmacht auch wenn man noch nicht einmal einen Finger an den Fels gelegt hat.

Da wir beide noch nie hier geklettert bin habe ich im Vorfeld kurz im Internet recherchiert und bin über diese Tiroler Great Line gestoßen:

Number One Direkt Video

Eine Maßnahme des Tirol Marketings 🙂 welche die bekanntesten und schönsten Linien im Land auswählt und ihnen ein Gesicht gibt.

Wie der Name verrät war dies auch die erste Linie am Schleier und so auch eine gute Wahl für unseren ersten Aufenthalt hier. Was soll man sagen zu dieser Route? Perfekter grauer Kalk welcher mit Löchern und großen Dellen gespickt ist und einer 30 Meter langen leicht überhängenden Linie folgt. Die Kletterhände werden schon beim hinschauen feucht 🙂

Im 3. Versuch klappt dann auch der Durchstieg nach dem die Sonne etwas aus der Wand ist und die Hände wieder trocken 🙂

Nach dieser Route gehen wir weiter in den Sektor Skywalk und gönnen uns noch die gleichnamige Route die auf 30 ebenfalls steilen Metern Löchern, Leisten und perfekte Züge bietet. Für den Rotpunkt reicht die Kraft nicht mehr aber wir sind infiziert vom Virus Schleier und so werden wir sicher wieder kommen.

 

Am nächsten Tag gings dann zur Waidringer Steinplatte wo wir den Klassiker Iron Mouse wiederholten.

Mehr Info hier: https://www.bergsteigen.com/touren/klettern/ironmouse-steinplatte/

Die letzte SL geht eigentlich an der Kante entlang, am Topo ist das aber nicht klar ersichtlich und so sind wir über die Nachbarroute 7+ ausgestiegen.

 

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Blick auf den Kaiser

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José in der 4er Länge

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andere Seillschaft in der richtigen Ausstiegslänge

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wir sind hier geklettert

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obern wirds steil

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das Dach umgingen wir dann aber dich rechts

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schöne Ausblicke

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Klettererin

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die mächtige Wand

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