Skitour Östliche Seespitze, 3.416m, Stubaier Alpen

Gestartet vom Parkplatz in Seduck, kurz vor dem Schranken der leider erst ab Anfang Mai geöffnet ist. Auf Asphalt und mit Sportschuhen ging es vorbei an der Oberissalm in Richtung Franz Seen Hütte. Bei der Alpeiner Alm wurden das erste mal die Ski angeschnallt und dann ging es über eine bruchstückhaft geschlossene Schneedecke weiter. Ab der Hütte dann eine geschlossen Schneedecke.

Dem Alpeiner Bach folgend lang und flach das Tal hinein bis man links abzweigend, höher steigend Richtung Alpeiner Ferner kommt. Am Sattel vor dem Alpeiner Ferner geht es scharf nach links hinauf zum Alpeiner Kräulferner.

Am Vortag hatte es 5-10 cm Neuschnee gegeben und so war das Spuren angenehm in dem Neuen Schnee. Über das weite Gletscherbecken links haltend weiter nach oben. Hier wurde es etwas rutschig da der Neuschnee auf hartem Untergrund lag.

Die mächtige Gletscherzunge steigt man am besten linkerhand empor bis man in flaches Gelände gelangt. Danach quert man den Hang nach rechts in Richtung Gipfel. Dieser Teil war stark vom Wind beeinflusst und man musste auf die Triebschnee Ansammlungen Acht geben. Auch wenn es nur sehr wenig geschneit hatte waren einzelnen Pakete doch rechte heikel. Aufpassen auf Einwehungen in dem steilen Hang, ein Schneebrett hätte hier fatale Folgen.

Entweder richtet man am Grat ein Skidepot ein und steigt unschwierig bis zum Gipfel oder man hält sich rechts in der steilen Flanke und steigt bei sehr guten Verhältnissen mit den Ski bis ganz hinauf.

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Franz Senn Hütte
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entlang des Baches geht es weiter
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Wildgratspitzen und Schnrandele
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Alpeiner Ferner mit Schwarzenbergspitz
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ziemlich eisig
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Blick auf die Aufstiegs- und Abfahrtsroute  mit dem Alpeiner Kräulferner
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Blick Richtung Gipfel
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am Gipfelgrat
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Schrankogel Nordwand, wäre auch eine gute Abfahrt 🙂
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Blick zurück auf den Gletscher, rechts erkennt man die Aufstiegsspur
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Ruderhofspitze
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Wilder Freiger
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Blick zurück entlang des Grates
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Frühling auf der Oberisssalm

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Karte
Übersicht über die Tour

Skitour Gschnitzer Tribulaun

Und noch eine Pre- Corona Tour. Schon länger war mir dieser Berg ein Anliegen und noch länger wird er eines bleiben :), zumindest der Gipfel den ich an diesem Tag aufgrund eines Orkan artigen Föhnsturms nicht erreichte.

Der Gschnitzer Tribulaun bietet eindrucksvolle archaische Landschaften und unter seiner mächtigen Nordflanke kommt fast Eiger Feeling auf.

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Gschnitztal
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die rechte der beiden Scharten spurt man hinauf. (Schneetalscharte 2.642m)
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hier öffnet sich das Sandestal vor einem
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auch der Hang zur Pflerscher Scharte sah gut aus
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eindrucksvoll Gschnitzer und Pflerscher Tribulaun
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eine Gruppe vor mir. Die Spur die sie anlegten war sofort so überweht das ich selber eine neue Spur anlegen musste.
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rechts erkennt man die Tribulaunhütte
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in der Schneetalscharte, die Sicht wurde immer schlechter. Der Schnee war noch ziemlich gut. Wind beinflusst aber gut fahrbar.
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hier geht der Weg zu Fuss weiter, ca. 100 HM ging ich noch danach kehrte ich um. Es war einfach zu stürmisch.
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Wie eine Turbine die den Wind beschleunigt fungierte die Scharte
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Blick zurück