Die Route Single Trail wurde von Reini Scherer und Dieter Stöhr im Jahr 2008 erstbegangen. Sie bietet schöne Wand und Plattenkletterei an grauem, wasserzerfressenem Kalk.
Start in Scharnitz und von dort mit dem Rad Richtung Kastenalm, von dort links weiter ins Karwendel. Auf der rechten Seite ist bald die glatte Wand sichtbar.
Topo: Copyright Reini Scherer. Wir sind die ganz rechte Variante in rot geklettert. Die Route ist durchgehend gebohrt. In der Ausstieglänge sind jedoche Friends der Größe 1;2 und 0,75 hilfreich.Einstiegdie 2. Seillänge ist gleich recht knifflig. man sollte sich die Traverse gut anschauen 😉3. Seillänge 8-/8 . Nach einem kurzen Band eine schwierige Stelle an kleinen Griffen um in die Wand zu kommen. Danach geht es nicht minder einfach am scharfen rauhen Fels weiter.kurz vor dem StandStefano hält sich fest 😉sehr glatte und kompakte WandDas eigentliche Highlight der Tour die schräge Rampe. Eigentlich 2 Seillängen, lässt sich aber zu einer zusammenhängen.mit toller Aussicht, zu dritt machts Spassder Single Trail 🙂auf der rampe 7-. lässt sich gut kletterndie letzte Seillänge ist ein athletischer Riss bei dem man ein paar Firends braucht. Michi steigt vorbeim AbseilenAusrollen durchs Karwendel
Unsicherer Wetterbericht, wenig Zeit = Martinswand
Die „Big Wall“ Innsbrucks mit kurzem Zustieg und kurzer Anfahrt lockte uns gestern in den Ostriss (6). Der „Zustieg“ erfolgte über Maxl’s Gamsrevier (7-).
Der Ostriss (6); 4 SL: Einer der Klassiker an der Martinswand welcher im oberen Bereich verläuft. Sehr schöne und steile Verschneidungs- und Risskletterei in 4 Seillängen. Durch die vielen Begehungen schon etwas abgespeckt aber nicht weiter störend. Die Absicherung empfanden wir als gut mit Borhaken wenngleich die Abstände natürlich gößer als bei den Vorbeirouten sind. Zusätzlich kann man im Riss noch den ein oder anderen Friend versenken. Den 6. Grad sollte man aber trotzdem sicher beherrschen.
Maxl’s Gamsrevier (7-); 5 SL: schöne Plattenkletterei mit vielen Löchern und für Martinswandverhältnissen richtig großen „Henkeln“. Die 5 SL können problemos in 3 Sl zusammengefasst werden. (1+2 SL, 3 SL, 4+5 SL). Die „Schlüsselstelle“ 7- in der zweiten Seillänge kann man auch rechts umgehen, hier wurde ein extra Bolt gesetzt.
Beim Abstieg vom Ostriss sollte man nochmals aufpassen. Ausgesetztes 3er Gelände mit einigen brüchigen Brocken. Es gibt auch die Möglichkeit kurz abzuseilen.
Beste Jahreszeit: das ganze Jahr über kletterbar. Durch die südseitige Ausrichtung nicht im Sommer bei Sonne empfehlenswert. Wenn es jedoch etwas bewölkt ist und nicht zu heiss dann geht es.