Ja was will man mehr? Einen Routennamen der einen an Whisky denken lässt, kompakter, lochzerfressener Karwendelkalk, gute Stimmung und gute Begleitung.
So war das heute in der Johnny Walker. Und der Onsight in Wechselführung war auch nich drinn.
Die Tour ist wirklich sehr schön und bietet abwechslungsreiche Kletterei. Der Fels ist fest und oft klettert man an allen Arten von Wasserlöchern.
Die Schlüsselseilänge ist ein Quergang der etwas schwer zu entschlüsseln ist, sich aber gut auflöst, sofern man die richtigen Löcher findet. Die Seillängen sind alle relativ kurz, zwischen 20-35 Metern, was dem Routenverlauf geschuldet ist.
Der Abstieg über den Brudertunnelklettersteig ist schnell und unkompliziert.
Alpine Sportkletterroute am Coste dell‘ Anglone im ganzen rechten Bereich (Piramide Lakshmi). Sportkletter Absicherung mit Borhaken. Die ersten zwei Seillängen an steilem, rauhen Arcofels sind echt genial.
Eine der Neo Alpinklassiker rund um Arco. Die Route wurde erst im Jahr 2012 durch Ivo Rabanser, Heinz Grill, Florian Kluckner und Franz Heiss erschlossen.
Zu Anfang überwindet man in drei kurzen Seillängen den „Vorbau“ um danach in ein System von Verschneidungen zu gelangen die über 5 Längen in die graue Ausstiegswand des Colodri führen. Das Credo bei dieser Tour ist meiner Meinung nach nicht die nominelle Schlüsselstelle im 8. Grad. Diese ist ein kurzer Boulder der gut abgesichert ist.
Herausfordernder in psychischer und physischer Sicht sind die selbst abzusichernden Verschneidungslängen. Hier klettert man in bestem, festen gelb grauen Arcofels. Es gibt zwar viele Möglichkeiten Friends und Keile unterzubringen, das legen aus anstrengenden Positionen sollte aber beherrscht werden. Die oft nicht parallelen Risse erfordern zudem ein exaktes platzieren der Klemmsegmente.
Definitiv eines der Highlights am Colodri und nicht umsonst oft begangen.
am Stand vor der nominellen VIII- Länge. die Schwierigkeiten sind aber sehr konzentriert und die Stelle gut abgesichert.am 2. Standdie Verschneidungen sind steil....und spektakulär..den oberen Teil der Route..…stellt ein Verschneidungsystem dar....welches in drei Seillängen steil nach oben zieht....hier ist gute Ausdauer und vorauschauendes klettern notwendig. Für die Absicherung muss man überwiegend selbst sorgen.Am Ende folgen noch einige Seillängen über graue kompakte Ausstiegsplatten und Risse.
3. Tag, Non solo pane, Monte Casale, 1. Pfeiler, VI+, A1
Tour habne wir nicht zu Ende geklettert aufgrund Gewitterwarnung. Auf jeden Fall nicht so gut abgesichert wie im Führer steht in den ersten Längen und ziemlich plattig.
4. Tag, Brunello Sommadossi, Colodri, VII, 300 Meter
Ein Klassiker am Colodri und eine der ersten Routen die hier eröffnet wurde. Die glatte Einstiegsverschneidung teilt sich die Route mit einigen anderen Routen die hier abzweigen. Ebenfalls wäre ein Einstieg über die linke Seite möglich.
Die zweite Seillänge führt über einen spektakulären Pfeiler nach obender Pfeiler von obenvon hier geht es ausgesetzt und steil nach rechts über einen kleinen Überhangbis man zum Anfang eines Verschneidungssystems gelangtdie Verschneidung wird nach links verlassen und wird bis zum Schluss immer schwieriger. Hier liegen definitf die Hauptschwierigkeiten der Routeauch im oberen Teil warten noch steile Verschneidungenteilweise schon auf Hochgalnz polierte Tritte und Griffedas Ende ist auch noch einmal spektakulär