Falzaregopass, Hexenstein, Ultima Tule, 6c

­­­­Falzaregopass, Hexenstein, Ultima Tule, 6c

 

Eine recht kurzweilige Tour am Hexenstein. Parken kann man direkt am Falzaregopass bei einem großen Felsblock. Von dort gelangt man in nicht einmal 10 Minuten zum Einstieg.

Die Route ist Ostseitig ausgerichtet und hat somit bis ca. mittags Sonne.  Je nach Jahreszeit klettert man also besser vormittags bzw. nachmittags. Jetzt im Sommer ist es trotz der Lage auf über 2.000m schon sehr warm geworden in der Sonne.

Die 8 Seillängen der Tour sind alle recht kurz und könnten eigentlich locker zusammengefasst werden. Die Erstbegeher haben in Ihrer Linienführung jedoch manchmal einen etwas eigenwilligen Weg gefunden der öfter einige links- rechts Traversen beinhaltet weswegen hier beim überspringen von Ständen stärkere Seilreibung zustande kommen kann.

Die Tour ist durchgehend steil an tollem festem, wasserzerfressenem Dolomitenfels. Mit der Sportkletter ähnlichen Absicherung ergibt sich somit ein nettes halbtagesunternehmen. Interessant für den Anreisetag bzw. wenn das Wetter etwas unsicher ist.

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Klettern Dolomiten – Routen Acquafun (6b) und Mix Oro e Carbone (7a) / Anton aus Tirol

Nachtrag vom August 2018:

Eine Ideale Kombination aus Zustieg und Klettermetern bietet der Brunecker Turm hinter dem Grödner Joch. In weniger als 2 Stunden von Innsbruck aus erreichbar finden sich hier Neoklassiker wie die Otto Volante (7a), Oro e Carbone (7a), Anton aus Tirol (7b) oder die Route Acquafun (6b).

Die Nordseitige Ausrichtung auf über 2.000 Metern machen das klettern im Hochsommer  hier ideal. Nach Regenfällen bzw. im Frühjahr wenn der Schnee noch nicht restlos geschmolzen ist sind die Routen aber sehr lange nass besonders die Oro e Carbone.

Nachdem ich vor drei Jahren die Ottovolante geklettert bin wollte ich unbedingt auch noch die Oro e Carbone gehen welche damals aber leider immer nass war.

Die Routen sind zwar durchgehend gebohrt aber durchaus mit würzigen Abständen zwischen den Haken. Sicheres Vorsteigen im jeweiligen Grad und eventuell ein paar mobile Sicherungsmittel helfen die Nerven zu schonen.