Eine ziemlich rassige Skitour führte Jose, Stefan, Martin, Stefan, Martin und mich am Samstag auf den Lochkogel bei Gries b. Längenfeld. Nach dem Tonigenkogel war es heuer die zweite Tour in dieser Region.
Die Idee auf den bis dato für mich gänzlich unbekannten Lochkogel zu gehen hatte Stefan. Danke an dieser Stelle nochmals an Ihn.
gemütlich geht`s zuerst auf dem Forstweg Richtung Nisslalmnach einer steilen Waldstufe kommt man wieder in schön kuppiertes Geländeunsere Gruppezweite Steilstufe, ca. 35 Gradder Gipfelhang ist über 40 Grad steil und sollte nur bei sehr sicheren Verhältnissen begangen werden. Danke auch an die zwei Grieser die hier gespurt haben!hier lösten zwei vor uns befindlichen Tourengeher in einer der letzten Spitzkehren ein Schneebrett im Aufstieg aus. Der Anriss lag in einer exterm steilen Rinne auf ca. 2950m kurz vor dem Skidepot. Verletz wurde niemand. Wenn man hier mitgerissen wird ist es wegen der sich darunter befindlichen Felsen sehr problematisch. In Bildmitte der Lochkogel. Den Gipfel erreicht man nur zu Fuss über den Grat, der stellenweise sehr überwächtet ist.Anriss des SchneebrettesSkidepotder obere Teil der Abfahrt ist Nordöstlich ausgerichtet und bekommt recht viel Sonne ab.Blick zum Skidepotder Gipfelgrat. Achten sollte man auf einige lose Blöcke.Abfahrt, hier etwas windbeinflusstBlick auf den Gipfelhang……mit der schrägen Rampe.super Pulver unten
Das SMS von Stefano um 06:06 reisst mich aus meinem angenehmen Schlaf. Leider etwas spät denn eigentlich sollte ich jetzt schon fix fertig gepackt am Parkplatz unten stehen.
Tja, den Wecker richtig einstellen ist eben schwierig 🙂 Nach kurzem überlegen entschliesse ich mich einfach nachzufahren. Diesen wunderschönen Tag und die tolle Tour auf den Tonigenkogel hätte ich mir auch ungern entgehen lassen.
Ich geb Gas mit dem Auto und den Schi und nach ca. 1:15h vom Parkplatz in Gries aus treffe ich auf die anderen. Gemeinsam geht es nun durch ein langezogenes Tal Richtung Südwest. Bald wir es steiler und die Tour gewinnt an Charakter. Hier sollte es jedenfalls sichere Verhältnisse haben um die steilen Nordhänge zu begehen.
Der steile Gipfelhang, ca. 40 Grad, stellt nochmal eine Herausforderung für die Spitzkehren Technik dar. Ganz am Ende schnallen wir doch alle ab und stapfen den Rest zum Gipfel.
Oben dann zum ersten Mal Sonne an diesem Tag und ein unvergleichliches Panorma. Tiefblauer Himmel, weisse Bergspitzen und die schöne Bergestalt des Schrankogel dominieren das Bild.
Die Abfahrt gestaltet sich dann vom feinsten: Noch vor dem Ende des steilen Gipfelhanges queren wir links in eine genauso steile 300-400 Meter lange Nord Rinne die noch feinsten Pulver bereithält.
Eigentlich vom Gipfel bis zur Sulzalm noch super Schnee, manchmal ein bischen härter und gepresst manchmal fluffig und weich.
das erste Flachstücklinks über die Steilstufe ghets hinaufschönes Talder steile Gipfelhang rechts im Bilddie letzten MeterYeaah!!auch eine schöne SpurPowder!Anfang der steilen Rinneschön wars!Sulzenau Alm