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Brandjoch Südgrat – Hohe Warte Südgrat

Es ist von der Jahreszeit her zwar nicht mehr ganz passend aber ich möchte diese zwei Grate welche ich heuer im Sommer bzw. Herbst gemacht habe trotzdem noch in meinem Touren Blog festhalten.

Den Brandjoch Südgrat kennen wahrscheinlich die meisten die in Innsbruck und Umgebung wohnen. Er ist eigentlich schon fast ein Klassiker und bietet ein kleines alpines Abenteuer in unmittelbarer Nähe zur Urbanität der Landeshauptstadt Innsbruck.

Der Südgrat der Hohen Warte ist weniger bekannt und frequentiert was wahrscheinlich an dem etwas „rustikalerem“ Gestein liegt. Wer mit Karwendelbruch kein Problem hat und ausgesetzte Grate mag wird auch den Hohe Warte Südgrat mögen. Auf die leichte Schulter sollte man den Anstieg trotzdem nicht nehmen da eine Umkehr nur schwer möglich ist. Auch wenn bereits etwas Schnee am Grat liegt, wie im Herbst oft möglich, sollte man sehr vorsichtig vorgehen.

Aussicht von der Hohen Warte
Blick zurück auf den Grat
Hohe Warte Gipfelkreuz
Karwendel Kalk
Gedenksteim mit dem Hohe Warte Südgrat im Hintergrund in Bildmitte

BRANDJOCH SÜDGRAT:

die Höttinger Alm mit dem Brandjoch Südgrat im Hintergrund. Die Tour lässt sich gut als Bike und Hike von der Stadt aus unternehmen. Man fährt mit dem Rad bis zur Höttinger Alm, steigt dann noch etwas Richtung Frau Hitt Sattel auf und quert dann unterhalb des Brandjochs Richtung Achselboden. Von dort dann zum Brandjoch Kreuz und weiter über den Südgrat auf das hintere Brandjoch.

Hechenberg – Bachmannpfeiler (VI+)?

Erstbegangen 1949 von M. Bachmann und K. Stöger.

Eine spontan Aktion, nach kurzfristigem Ausfall eines Kletterpartners in der Früh (eigentlich wollten wir eine Tour von Ralf Sussmann im Karwendel machen) führte mich unverhofft zu diesem Klassiker am Hechenberg.

Schon oft vorbeigefahren, schon oft hinauf gesehen und gedacht wie es wohl wäre hier zu klettern. Neben der Martinswand, deren Routen doch überwiegend mit Borhaken abgesichert sind ist der Hechenberg eher das Gegenteil.

Eine spärliche Absicherung mit Schlaghaken und der nicht wirklich überall feste Fels lässt Spannung aufkommen wenn man so will.

Trotzdem war es an diesem Tag für mich nur bedingt ernst da wir in der dreier Seilschaft mit Alex und Felix jede Menge Spaß hatten und ich mich im Nachstieg relativ entspannen konnte.

Die Tour ist jedoch alles andere als Plaisir und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Auch wenn die Schwierigkeiten am Papier nicht allzu hoch wirken ist die Kletterei sehr gewöhnungs bedürftigt und die steilen Verschneidungen nicht leicht zu lesen. Darüber hinaus ist der Fels oft zum „mit nach Hause nehmen“. Sprich die Griffe sollten zuerst gut auf ihre Festigkeit geprüft werden.

Einige alte Rostgurken Schlaghaken sind vorhanden und ein paar wenige neueren Datums. Die Infrastruktur ist dementsprechend zu ergänzen 🙂