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Momentaufnahmen aus den Bergen und Ländern dieser Welt

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2. Seillänge

wir in der steilen 5. SL

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Locker vom Hocker

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beim Abseilen

Knapp Köchler:

1.SL: Vorbau kann an mehreren Stellen überwunden werden. Stand an einem Klebehaken.

2. SL: Zuerst denkt man man muss dem Bogen entlang der Untergriffschuppe folgen doch die Haken stecken tiefer in der Platte die sich mit viel Balancegefühl überwinden lässt.

3. SL: Ein technischer Riss mit wenigen Tritten auf der glatten Platte. Nicht einfach zu lesen.

4. SL: Anfangs eine schöne Verschneidung, dann gehts links hinaus über eine steile gut strukturierte Wand bis unter den Überhang.

5. SL: Kurze, schwere Stelle am Anfang dann hinein in die überhängende Verschneidung. Die Griffe sind ziemlich gut aber nicht immer ganz fest. Deshalb gut hinschauen an welchem Henkel man hier zerrt. Am Ende hilft noch ein Cam. 2 um den Runout zum Stand zu entschärfen.

6. SL: Über schöne, gut abzusichernde Risse bis zum Stand.

7. SL: Eine ziemlich steile aber kurze Verschneidung will überwunden werden bis man über recht brüchiges Gelände gerade hinauf zum Stand klettert. Achtung links draussen ist der Stand von Doc Holiday.

8. SL: Schaut schlimmer aus als es ist und lässt sich ganz gut klettern.

Abseilen über die Route funktioniert super. Stände haben alle Metallring.

Wetterstein, Peters – Haringer

Eine der absoluten Klassiker im Schüsselkar. Erst begangen am 25. und 26. Juni 1934 durch Rudolf Peters und H. Haringer.

Eine gewaltige Leistung mit der damaligen Ausrüstung. Auch heute noch stellt die Tour eine kletter technische Herausforderung dar, wenngleich man durch die neuen Klebehaken den Charakter deutlich entschärft hat. Umso erfreulicher dass heute alles frei geklettert wurde.

Die Umgebung bleibt dennoch eindrucksvoll und in dem stets steilen und manchmal sogar leicht überhängendem Gelände muss man sich schon gut festhalten um keinen Abflug zu machen.

Die Klettertechnik variiert von Seillänge zu Seillänge und ist oft ungewöhnlich. Manchmal stemmt man, manchmal schrubbt man im Riss und oft ist es einfach nur genial.

Die bestehende Infrastruktur lässt sich mit dem ein oder anderen Friend und Keil noch gut ergänzen.

Abgeseilt haben wir über die Friedenspfeiffe welche ziemlich überhängt. Expressen einhängen nicht vergessen.

Führerangaben: die Schwierigkeiten sind in den verschiedenen Führern unterschiedlich angegeben. Zwischen den 6+ und 7- Längen wie sie im Panico Führer stehen merkt man eigentlich keinen Unterschied. Die 4. Sl 6+ kam mir schwerer vor als die anderen. Die Längenangaben der Seillängen haben auch nicht immer gestimmt.

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1.Sl, IV: Einstieg nach dem Vorbau über Risse relativ leicht aufwärts

2.Sl, VI+: zuerst links haltend und dann durch die Schwachstelle über einen kleinen Überhang nach rechts queren, anschließend nochmals eine kräftige Stelle mit Wandkletterei

3.SL, VII-: über breite Risse zu einer gelben Verschneidung und dieser entlang bis zu einem grauen Piazriss

4.SL, VII-: Piazriss mit der Crux am Ende bei der man sich weit nach links fallen lassen muss

5. SL, VII-: graue athletische Verschneidung mit Linksquerung am Ende

6. SL, VI: über einen Überhang nach rechts aussteigen und eine etwas brüchig aussehende Verschneidung empor

7. SL, VI oder VII-?: eine graue, glatt aussehende Verschneidung die man aber zuerst an der linken Wand entlang klettert und über breite Risse aussteigt.

8.SL; IV: weit nach rechts in eine gut griffige kurze Verschneidung, Stand gleich rechts nach der Verschneidung

9. SL, III+: lange links Querung über brüchiges und splittriges Gelände.

10. Sl; IV: kurze Verschneidung dann weiter in Rinne –> von hier kann man zum Stand der Friedenspfeiffe abseilen

SL 11-15: Wir seilten aus Zeitmangel leider nach der 10. Länge ab. Die Schwierigkeiten sind hier eigentlich vorbei bis auf die 12. Sl wo noch eine VIer Stelle wartet.