Il Canto dell’ Indria – Costa del Anglone VI+

Wenn die Blätter fallen und die Tage kürzer werden bei uns ist wohl die beste Kletterzeit in den Kalksteingebieten rund um Arco.

Besonders wenn bei uns wieder mal Lockdown geplant ist fährt man besser über den Brenner und geniest das Dolce Vita in Italien.

Der Name der Tour beschreibt eine philosophische Weisheit. Indria ist der Sanskrit Begriff für die menschlichen Sinne, die wach oder geschlossen sein können.

Beschreibung und Topo: http://www.klettern-sarcatal.com/canto-dell-indria.htm

So öffneten wir unsere Sinne und folgten der interessanten Tour von Heinz Grill entlang vieler Quergänge und kleinen Verschneidungen.

Die Tour ist im typischen Grill Stil mit vielen Sanduhren und einigen Borhaken und Ringen gesichert. Ein paar Friends zusätzlich können nicht schaden besonders für die Verschneidung in der 7. SL

Steile Qurung in der 3. Sl
4.SL
Blick auf den oberen Teil der Wand
Verschneidung in der 7. SL
Weitere kleine Verschneidung
Quergang in der 10. SL
Spektakuläre 13. SL
Kurz vor dem Ende

Klettern auf Kalymnos

Wer kennt es nicht dieses Gefühl irgendwohin zu fahren worüber man schon so viel gehört und gelesen hat.

Man hat Vorstellungen, Gedanken und Bilder im Kopf wie es sein muss doch am Ende ist es doch wieder ganz anders.

So war es zumindest bei uns als wir jetzt zum ersten Mal in Kalymnos waren. Erwartungen hatten wir beide schon vorher aber wie die Realität aussieht wussten wir nicht.

So hatte Wolfgang eine Woche vor Abflug das Pech sich beim bouldern eine Kniefraktur zuzuziehen und bis zuletzt war es nicht sicher ob er überhaupt mitfahren würde. Zu guter Letzt entschied er sich doch dafür und war auf einen Relax Urlaub mit Strand und Meer ohne klettern eingestellt. Der Doktor hatte ihm mindestens drei Wochen Kletter Abstinenz verordnet.

Über das Climb Kalymnos Forum war ich auf der Suche nach einem Ersatz Kletterpartner der sich auch in Kevin, einem Kletterlehrer aus England fand.

Und so trafen wir uns am ersten Abend zu einem gemeinsamen Abendessen und machten Pläne für den nächsten Tag.

Wolfi begleitete uns und wollte mal schauen wie es ihm geht. Im Sektor Poets legte ich dann zum ersten Mal Hand an den kalymnischen Kalkfelsen und war so gleich begeistert. Rauh, lang, ausdauernd so waren die Routen die wir am ersten Tag abhackten. Das beste war jedoch, dass auch Wolfgang zwei Routen im Toprope durchstieg und so nicht nur tatenlos zusehen musste.

Ja was soll man sagen die Stimmung stieg von Tag zu Tag und wir genossen es immer mehr auf der Insel. Unsere tolle Vermieterin Noma mit ihrer herzlichen Art, die Sonne am Pool oder am Meer, das Essen und die neuen Kletterpartner die noch dazukamen wie Thomas, Tobi und Mike.

Wir besuchten auch die kleine Nachbarinsel Telendos und viele andere Sektoren. Leider verging die Woche viel zu schnell doch wir werden wieder kommen!

Efkaristo Kalymnos!