Eine 17 Seillängen Tour am südseitig exponierten Sas Ciampac. Alles gebohrt, nur in den leichteren Seillängen ist ein wenig Material notwendig. Die Tour ist teilweise etwas“gesucht“ und nicht immer logisch hat aber auch ganz schöne Längen wie zum Beispiel die 14. SL. Eine steile 35 Meter lange 6a die durch eine weisse Verschneidung führt und sich elegant klettern lässt.
Achtung bei der SL am Band. Hier muss man sehr lange nach links queren ca. 60 Meter bis man unter einer steilen Wand steht wo eine Schlinge im Überhang hängt. Der Stand in der Rinne dort ist leider nicht sehr bequem.
Abstieg über den Wanderweg bis zum Grödner Joch ist problemlos.
Unter einem Bayrischen Traum verstehe ich eigentlich einen halben Liter Weißbier. Aber im Schüsselkar gibt es auch einen bayrischen Traum der ganz ohne Schaum und Alkohol daherkommt. Das obligatorische Weizen gabs danach noch in der Leutasch.
Bei perfektem Herbstwetter stiegen wir als zweite Seilschaft an diesem Tag in diese bekannte Tour ein. Nachdem ich mir in Arco noch einen 4er Friend leistete um die markante Piazschuppe, welche bis auf zwei alte Schlingen clean ist abzusichern, konnte es endlich losgehen.
Wunderschön, das Puittal am Morgendie mächtige Südwand des SchüsselkarsWolfi im Nachstieg in der 1. Seillängedie Länge ist mit nur 2 Haken nicht gerade übersichertIn der kurzen Plattenlänge vor dem PiazrissIn der 6. SL wirds ziemlich glatt und technischam Ende der 1. SLthat’s why we are here 🙂
Zwei 4er Friends sind jedenfalls fein, wir hatten leider nur einenbei der Untergriffschuppe lässt sich der erste 4er versenkendie 3. SL mit anregender KlettereiGib eine Beschriftung einGib eine Beschriftung einGib eine Beschriftung einWolfi in der Mitte der 7. SL, 8-am Ausstieg der 9. SL die nochmal lang und pumpig istdie Komplettierung des Bayrischen Traums!
1.SL: 7-/7, Die erste Seillänge ist gleich recht fordernd mit nur 2 Haken.
2.SL: 4, Die zweite Seillänge ist kurz, ohne fixes Material für den angegebenen IV. Grad aber auch nicht geschenkt.
3. SL: 6, Dann eine wunderschöne Plattenlänge im VI. Grad. Der Spreizschritt hin zum Riss erfordert nochmals Konzentration sonst könnte man einen unguten Abgang in die Platte machen.
4. SL: 7, Drauf folgt eine knifflige kurze Platte mit rauen Griffen die sich gut auflöst.
5. SL: 6+, Und dann steht man endlich unter ihr: dem 35 Meter langen perfektem Piazriss. Eigentlich der Grund warum diese Tour so berühmt ist und Sie so gern wiederholt wird. Zwei 4er Friends sind hier gut einzusetzen, mit einem gings auch allerdings sollte man dann die Nerven bewahren und hier dann keinen Abgang machen.
6.SL: 7-, Danach folgt eine lange technische Seillänge die relativ glatt ist und gar nicht so leicht.
7.SL: 8-, Die Schlüsseseillänge. Ein Einstiegsboulder an Löchern und wenig Tritten. Danach schöner wasserzerfressener Fels. Ein kleines Dach will noch überwunden werden bevor man über einen Runout zum Stand gelangt. Die Seillänge ist komplett eingebohrt bis auf den erwähnten Runout zum Schluss. Lässt sich aber durch kleinen Friend entschärfen.
8.SL: 6+/7-, Nochmals lang und athletisch. Von hier kann man dann über die Route abseilen