Bike and Hike Rumerspitze, 2.454m

Eigentlich wollte ich ja in den Kaiser fahren und nochmals das schöne Herbstwetter für eine alpine Mehrseillängen Tour aunützen. Mein Kletterpartner hatte kurzfristig dann aber leider keine Zeit mehr.

Die spontane Freitagabend Ersatz Kletterpartner Suche gestaltete sich naturgemäß etwas schwierig. Nach gefühlten zehn Absagen, da jeder schon selber etwas ausgemacht hatte, fügte ich mich meinem „Schicksal“ und erwartete den aufkommenden Samstag nicht im frühen Morgengrauen im Auto Richtung Unterland sondern im wohlig warmen Bett. Also ausschalfen bis halb zehn und nach ausgiebigem Fürhstück gegen halb zwölf mit dem Mountainbike Richtung Nordkette gestartet.

Ziel war zuerst die Höttinger Alm doch irgendwie hielt ich mich Richtung Rechenhof und fuhr die Rumer Alm an von der ich dann weiter zur Höttinger wollte. Spontan entscheide ich mich kurz vor der Rumer Alm, dass ich der Rumer Spitze auch mal wieder einen Besuch abstatten könnte und so geht`s los:

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Das Panorama kurz vor dem Rechenhof ist wohl eines der schönsten auf die Nordkette. Rumerspitze in der Mitte.
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tolle Herbststimmung
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Arzler Scharte
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Rumer Spitze rechts im Bild und der Weg über den Grat
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das Panorama vom Gipfelgrat. Inntal links und Karwendel rechts liegen einem zu Füßen
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der Grat ist etwas ausgesetzt und erfordert Trittsicherheit. Durch die vielen Begehungen ist der Fels teilweise auch schon etwas poliert. Mit etwas Erfahrung aber kein Problem.
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Gipfelpanorama
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das tolle an der Tour ist auch noch das Schotterreisen rutschen in der Arzler Scharte. Dadurch erspart man sich einen mühevollen Abstieg und ist sicher um eine Stunde schneller.

Fazit:

Eine schöne, lange Herbstour auf einen der markantesten Gipfel der Nordkette. Und die Erkenntniss, dass es manchmal gar nicht schlecht ist nichts vorzuhaben und der Spontanität freien Lauf zu lassen 🙂 Die schönen Dinge sind doch oft so Nah.

 Daten der Tour:

  • ca. 2.000hm mit Rad und zu Fuss
  • Bikedepot auf ca. 1.350 hm. Man fährt anstatt rechts zur Rumer Alm links den Weg entlang bis dieser aufhört und beginnt dort den Aufstieg durch die Arzler Scharte.
  • von dort in etwa 2h zum Gipfel
  • Rückweg durch die Schotterreisen dauert nur mehr eine Stunde
  • alles in allem mit Start in Innsbruck etwa 5-6 Stunden von Haustür zu Haustür
  • Grat ist etwas ausgesetzt und erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit

Klettern Stubaital, Elferturm, Matom 7-

Vergangenen Mittwoch nützten wir das schöne Wetter für einen Abstecher ins Stubaital. Mit der Elfer Gondelbahn (Bergfahrt mit Rad 10,50€) ging es zur Bergstation. Von dort in ca. 1.15 Stunden zum Einstieg der Route Matom am Elferturm.

War uns beim Zustieg noch zeimlich heiss durch die Sonne, hatten wir nach der ersten Seillänge schon ziemlich kalte Finger 🙂 Der Einstieg der Route liegt auf etwas über 2.000m und der nordseitig exponierte Fels konnte sich natürliuch auch noch nicht erwärmen. Das überwiegend feste, rauhe und graue Gestein ist hin und wieder von gelblichen Felsen durchzogen und erinnert an die Dolomiten. Man klettert meistens recht steil entlang verschiedenster Strukturen die Griffe sind nicht immer ganz leicht zu finden und manchmal etwas versteckt.

Die schöne Umgebung und der Ausblick auf die umliegenden Berge entschädigten aber für die tauben Finger. Die Route Romi am Nachbarturm hätte sich angeboten anschließend geklettert zu werden. Aufgrund des kühlen Windes verschoben wir das aber auf nächstes mal.

Die letzte Talfahrt der Bahn ist um 17.00, dank unserer Räder hatten wir aber keinen Stress und konnten sogar noch den Single Trail zurück zum Auto fahren.

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die Türme
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grandiose Landschaft
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die Elferhütte und Innsbruck dahinter
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beimAbstieg hat man einen wunderschönenAusblick ins Pinnistal und den Pflerscher Tribulaun sowie Habicht
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in der ersten Seillänge

FOTO Gallerie: