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Brandjoch Südgrat – Hohe Warte Südgrat

Es ist von der Jahreszeit her zwar nicht mehr ganz passend aber ich möchte diese zwei Grate welche ich heuer im Sommer bzw. Herbst gemacht habe trotzdem noch in meinem Touren Blog festhalten.

Den Brandjoch Südgrat kennen wahrscheinlich die meisten die in Innsbruck und Umgebung wohnen. Er ist eigentlich schon fast ein Klassiker und bietet ein kleines alpines Abenteuer in unmittelbarer Nähe zur Urbanität der Landeshauptstadt Innsbruck.

Der Südgrat der Hohen Warte ist weniger bekannt und frequentiert was wahrscheinlich an dem etwas „rustikalerem“ Gestein liegt. Wer mit Karwendelbruch kein Problem hat und ausgesetzte Grate mag wird auch den Hohe Warte Südgrat mögen. Auf die leichte Schulter sollte man den Anstieg trotzdem nicht nehmen da eine Umkehr nur schwer möglich ist. Auch wenn bereits etwas Schnee am Grat liegt, wie im Herbst oft möglich, sollte man sehr vorsichtig vorgehen.

Aussicht von der Hohen Warte
Blick zurück auf den Grat
Hohe Warte Gipfelkreuz
Karwendel Kalk
Gedenksteim mit dem Hohe Warte Südgrat im Hintergrund in Bildmitte

BRANDJOCH SÜDGRAT:

die Höttinger Alm mit dem Brandjoch Südgrat im Hintergrund. Die Tour lässt sich gut als Bike und Hike von der Stadt aus unternehmen. Man fährt mit dem Rad bis zur Höttinger Alm, steigt dann noch etwas Richtung Frau Hitt Sattel auf und quert dann unterhalb des Brandjochs Richtung Achselboden. Von dort dann zum Brandjoch Kreuz und weiter über den Südgrat auf das hintere Brandjoch.

Vom Platzenhöf zur Achselkopfhütte 1.645m

Aufgrund der südseitgen Ausrichtung und des momentan noch nicht vorhandenen Schnees eine nette kleine Tour mit wunderbaren Ausblicken in das Inntal. Auch als Ausweichsziel für die Höttinger Alm gut falls einem dort zu viel los sein sollte.

Wenn man mit dem Auto anreist kann man vor dem Planötzenhof parken. Von hier aus geht man Richtung Höttinger Bild und zweigt am Platz vor der Kapelle links in den Wald ab (Wegweiser Achselkopf).

Von nun an geht es fast immer steil, ohne viele Höhenmeter zu verlieren bergauf. Immer wieder eröffnen sich Blicke in das obere- sowie untere Inntal. Am Schluss heisst’s nochmals gehörig ansteigen weil der Weg nochmals aufsteilt.

Oben angekommen erreicht man über eine schöne Hochebene die unbewirtschaftete Achselkopfhütte.

Für alle die noch nicht genug haben kann man von hier noch weiter zum Brandjochkreuz gehen oder auch zur Höttingeralm oder Aspachhütte, dann hat man eine ausgiebige Runde.

Gehzeit: ca. 1,5h bis zur Hütte, ca. 900 hm

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